Markt

Europamarkt für pharmazeutische Zwischenprodukte

23.12.2002

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Während der Gesamtmarkt viel langsamer an Volumen zulegt als in den 90er Jahren von der Deutschen Bank prognostiziert, zeigt der Bereich Chiralchemie überdurchschnittliche Zuwachsraten und ist damit inzwischen zum Star der Branche avanciert.


Zu diesem Ergebnis kommt eine neuen Analyse der Unternehmensberatunng, in der der europäische Gesamtmarkt ein Umsatzwachstum von mehr als 10 Mrd. US-$ bis zum Jahr 2008 erreichen soll.


Die Analyse ist in die Schlüsseltechnologien CC-Bindungsknüpfungen, Kondensation und Verseifung (inklusive Veresterung), Halogenierung, Stickstoff, Phosphor, Photochemie, Chiralchemie, Redox und Elektrochemie sowie Sulfur untergliedert.


Chiraltechnologie führend


Die Chiraltechnologie kommt dabei in der Pharmaindustrie verstärkt zum Einsatz, weil sie sich als effizienteste und kostengünstigste Art erwiesen hat, isomerenreine Substanzen herzustellen.


Hunderte von Anbietern im Markt


Eine solche Strategie ist vor allem vor dem Hintergrund eines stark fragmentierten Markts mit einer großen Anzahl von Anbietern wichtig. Als weitere Erfolgskriterien wird neben Flexibilität, Qualität und Integrität auch die Fähigkeit, sich mit seinem Angebot deutlich von der Konkurrenz abzugrenzen, genannt.  


Welle von Akquisitionen zu erwarten


Gleichzeitig weist die Unternehmensberatung darauf hin, dass der Markt für die Masse an Wettbewerbern mittelfristig nicht genug Gewinn abwirft. Daher sei in naher Zukunft mit einer Welle von Akquisitionen und Zusammenschlüssen zu rechnen. Allerdings sei eine ausschließliche Fokussierung auf den Sektor Chiraltechnologie nicht ausreichend: Wirklich durchsetzen wird sich nur, wer auch außerhalb seiner Kernbereiche konkurrenzfähig ist.


Titel der Analyse: The European Pharmaceutical Intermediates Market Report (B027)

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