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Evonik: Formulierungsservices für hochpotente Arzneiwirkstoffe

11.11.2013 Evonik Industries, Essen, hat in Darmstadt und Birmingham, USA, die technische Ausrüstung zur Formulierung von Arzneimitteln und zur Herstellung von Klinikmustern erweitert und kann jetzt auch Arzneiprodukte mit hochpotenten Wirkstoffen (HPAPI, Highly Potent Active Pharmaceutical Ingredients) verarbeiten.

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Evonik Industries hat seine Kapazitäten zur Formulierung von Arzneimitteln und zur Herstellung von Klinikmustern aufgerüstet und kann jetzt auch Arzneiprodukte mit hochpotenten Wirkstoffen (HPAPI) verarbeiten (Bild: Evonik Industries)

Durch Investitionen in High Containment und Umbauten im Labor- und GMP-Bereich können am Standort Birmingham ab sofort HPAPI mit einem OEL-Grenzwert (Occupational Exposure Limit) bis zu 0,1 Mikrogramm pro Kubikmeter und am Standort Darmstadt bis zu 1 Mikrogramm pro Kubikmeter verarbeitet werden – ab 2014 OELs bis zu 0,1 Mikrogramm pro Kubikmeter.

„Wir können unseren Kunden jetzt auch für die immer wichtiger werdende Klasse der HPAPI den kompletten Service anbieten“, sagt Dr. Thomas Riermeier, Leiter des Produktbereichs Pharma Polymers & Services im Geschäftsgebiet Health Care des Unternehmens.

„Die Zahl der Unternehmen weltweit, die mit hochpotenten Wirkstoffen arbeiten, ist begrenzt“, so Riermeier. „Unsere Produktionskapazitäten für Klein- und Großmengen für HPAPI in Hanau und Lafayette (Tippecanoe Laboratories, USA) sowie die neuen Möglichkeiten zur Formulierungsentwicklung und Klinikmusterherstellung in Darmstadt und Birmingham machen Evonik zum idealen Partner der pharmazeutischen Industrie für die Herstellung und Formulierung von HPAPIs.“

(dw)

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