Erhöhte Sicherheit

Fass-Hub-Kippgerät in der pharmazeutischen Industrie

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29.09.2011 In der pharmazeutischen, chemischen und in der Lebensmittelindustrie zählen das Heben, Transportieren und Kippen von Fässern zu typischen Aufgabenstellungen. Das neue Fass-Hub-Kippgerät SL 250 wurde baulich kompakter, spielt seine Vorteile aber nicht nur bei beengten Platzverhältnissen aus.

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Das Fass-Hub-Kippgerät verfügt über eine Tragfähigkeit von 350 kg bei einer Hubhöhe von 4.250 mm (Bild: Servolift)

Das Fass-Hub-Kippgerät ist nicht einfach ein mobiles Hubgerät, sondern ein modulares, individuell konfigurierbares Handlingsystem. Neu sind neben einer noch platzsparenderen Bauform vor allem der Explosionsschutz – jetzt auch bei Ausführungen mit elektrischem Fahrantrieb – sowie auch die Erhöhung der Tragfähigkeit auf bis zu 350 kg bei einer Hubhöhe von 4.250 mm. In zahlreichen Unternehmen hat sich das SL-System bewährt, weil es dem Bediener jederzeit freie Sicht auf das Transportgut gestattet und auf diese Weise erhöhte Sicherheit und Steuergenauigkeit im täglichen Einsatz bietet. Die GMP-gemäße Bauweise, ein werkzeugloser schneller und einfacher Wechsel der Greifzangensysteme für verschiedene Fasstypen sowie ein individuell einstellbarer Spanndruck zählen zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen.

Zwei Greifarme sorgen für optimale Sicht
Hevert-Arzneimittel, einer der führenden deutschen Hersteller von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln sowie hochdosierten Vitaminpräparaten, suchte für Handlingaufgaben im Explosionsbereich (Zone 1 bzw. Zone 2) eine mobile Hubsäule. Fässer mit Durchmessern von 560 und 710 mm sowie rund 300 kg Gewicht müssen exakt in einem Mischergestell horizontal platziert werden. Die Übergabeposition ist baulich bedingt sehr eng, deswegen müssen die Fässer um 90° längs zur Hubsäule gekippt werden. Eine weitere Aufgabe ist das Heben von Fässern sowie ihr Entleeren durch Kippen um 180°. Dazu müssen die Fässer sowohl vom Boden als auch von einer Palette aufgenommen werden können.
Alle nicht GMP-konformen Konstruktionen schieden sofort aus. Um bei beengten Raumverhältnissen den Fasstragarm präzise heben und senken zu können, fehlte vielen Standardgeräten die erforderliche Steuergenauigkeit. So fiel der SL 250 in die engere Wahl und erzielte durch seine besondere Konstruktion den Zuschlag: Statt eines feststehenden Hubmasts nutzt der Hersteller zwei Greifarme, zwischen denen der Bediener jederzeit optimale Sicht auf die Manövriersituation hat. Dies erhöht die Sicherheit für Personal und Produktion. Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und ein durchdachtes Bedienkonzept überzeugten die Entscheider ebenso wie die kompakte Bauform: Das System fährt mit gesenkten Greifarmen durch jede Tür mit Standardhöhe und benötigt nur wenig wertvolle Stellfläche.

Powtech 2011 Halle 7 – 274

 

Heftausgabe: Oktober 2011
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lind
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