Ein Prosit der Sicherheit

Fernwartungslösung für Brauereien

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03.11.2015 Anlagenverfügbarkeit ist ein bierernstes Thema: GEA ist ein weltweit agierendes Unternehmen für Brauereianlagen mit Leistungen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme und einem umfassenden Service-Angebot. „Unsere Automation verbindet die von uns und anderen gelieferten Komponenten zu einem produktiven Gesamtsystem.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Der Anlagenbauer für Brauereien setzt Fernwartung ein, um eine hohe Verfügbarkeit und einen effizienten Anlagenbetrieb zu ermöglichen.
  • Die Sicherheit der Datenverbindungen hat hier einen sehr hohen Stellenwert, nicht zuletzt nach den Datenschutz- und IT-Security-Lücken der jüngsten Vergangenheit.
  • Mit der nun gefundenen Lösung, in deren Zentrum ein VPN-fähiger Ethernet-Router und eine konfigurierbare Firewall mit dynamischem Paketfilter stehen, erhielt der Anlagenbauer ein effizientes Tool.

Neben der eigentlichen SPS-Steuerung umfasst das Bedienstationen, redundante Server und ein Netzwerk, das die gesamte Produktion, häufig auch über Glasfaserstrecken, verbindet. Aktuell kommen auch virtualisierte Umgebungen dazu“, berichtet Ralph Becker, der als Development Manager Software bei GEA arbeitet. Für den effizienten und unterbrechungsfreien Betrieb solch komplexer Brauanlagen sind viel Know-how und Erfahrung erforderlich. Für das Unternehmen ist die Prozessoptimierung und Modernisierung solcher Anlagen deshalb ein wichtiges Angebotsfeld, das es auch mithilfe der Fernwartungstechnologie realisiert.

Servicekonzept Fernwartung
Der Anlagenbauer bietet schon seit den 90er Jahren Fernwartung über Modemverbindungen an, um parallel zum Telefongespräch dem Bedienpersonal quasi über die Schulter auf den Monitor schauen zu können. „Seit 2008 nutzen wir über einen dedizierten DSL-Anschluss VPN-Tunnel (Virtual Private Network), um jeweils mit nur einem Gerät auf der Kundenseite auf alle Rechner im Produktionsnetz zugreifen zu können“, erklärt Becker. Dabei machen Störungen nur ein Drittel der Fernwartungseinsätze aus. Vorrangig geht es dabei um Änderungs- und Optimierungswünsche der Anlagenbetreiber. Viele dieser Anpassungswünsche ergeben sich aufgrund der Komplexität des Brauprozesses erst im Laufe des Anlagenbetriebs. Andere Aktivitäten sind erforderlich, um die Steuerung an eine veränderte Hardware oder Software anzupassen. Für das Optimieren der Anlagen oder zum Beseitigen von Störungen können die Techniker per Fernwartung direkt auf die aufgezeichneten Daten zugreifen und den aktuellen Anlagenzustand analysieren. „Unsere Kunden wissen, dass wir bei Bedarf ohne lange Anreise, zumindest virtuell, schnell auf ihrer Anlage erscheinen. Mit einer symmetrischen DSL-Anbindung und einer effizienten Software lässt sich recht komfortabel auf den Kundenrechnern arbeiten. Und das auch dann, wenn mehrere Kollegen gleichzeitig Fernwartung nutzen“, erläutert Manager Becker.

Heftausgabe: November 2015
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Über den Autor

Martin Ortgies, freier Journalist für Innominate
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