Lösung gegen Produktvermischungen im Abpackprozess

Fischbouillon mit Hünchengeschmack?

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11.10.2017 Die meisten Packer benötigen eine sehr umfassende Reinigung, wenn ein Produktwechsel erfolgen soll. Das ist völlig akzeptabel für Betreiber die Produkte abfüllen, für die Hygienebestimmungen nicht besonders relevant sind.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die Zeiten der Monoproduktion sind für viele Betreiber aus dem Nahrungsmittel-Bereich definitiv vorbei. Beim Produktwechsel muss die Anlage dann gesäubert werden. Aus Gründen der Hygiene, aber auch um Fremdaromen zu vermeiden.
  • Mit der vorgestellten Lösung können Unternehmen nicht nur eine höhere Rest-Entleerung, sondern auch drastisch reduzierte Reinigungszeiten erreichen. Das vermeidet Stillstandszeiten und erhöht somit die Gesamtproduktivität der Anlage.
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Bei häufigem Produktwechsel droht, dass Aromen verfälscht werden. (Bild: endostock + Daniel Vincek + bit24 – Fotolia)

Oder wenn nur sehr selten bis nie ein Produktwechsel erfolgt, wie beispielsweise bei Zement. Bei anderen Produkten, insbesondere im Lebensmittel-Bereich, bedeutet eine möglichst geringe Menge Restprodukt in dem Kessel nicht nur Vorteile hinsichtlich der Erfüllung von Hygienebestimmungen, sondern erleichtert auch die Produktwechsel. Normalerweise verbleibt in solchen Kesseln eine Restmenge von bis zu 1 kg des abzufüllenden Produktes. Material also, das nicht nur direkt Geld kostet, sondern auch indirekt zu einem hohen Aufwand führt, wenn das Personal es mühsam von Hand aus den letzten Ecken entfernen muss: Bis zu 30 min ist eine Arbeitskraft üblicherweise damit beschäftigt, einen Kessel zu reinigen.

Reinigungszeit drastisch reduzieren

Greif-Velox hat sich dieser Herausforderung angenommen und in seine Luftpacker eine Technik inkludiert, mit der deutlich weniger Produktreste in dem Kessel verbleiben als branchenüblich. Das Ergebnis: eine drastisch gesenkte Reinigungszeit – von 30 auf nur 5 min. Lösungen auf drei Ebenen machen es möglich:
1. Die Konstruktionsform
2. Die eingesetzten Materialen
3. Das Luftspülsystem
Im Beispiel eines Kunden verblieben statt des gewohnten 1 kg Produktrestes mit dieser Technologie weniger als 5 g in dem Kessel; also weniger als 0,5 % des bisherigen Wertes. Die reduzierte Reinigungszeit und völlig neue Form der Produktwechselflexibilität ermöglichen dem Kunden nun einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Heftausgabe: November 2017
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Über den Autor

Doreen Zöllner, freie Journalistin für Greif-Velox
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