Sicherheit durch Kennzeichnung per Laserkodierer

Flott auf den Würfel

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29.04.2009 Nicht nur bei hochpreisigen Produkten wird auf eine akkurate Kennzeichnung geachtet, sondern auch bei alltäglichen Dingen wie Suppenwürfel oder Kartoffelpürree. Für einen argentinischen Hersteller war eine saubere und haltbare Kennzeichnung – und dies bei hohem Tempo – wichtigstes Kriterium bei der Anschaffung neuer Kennzeichnungsgeräte. Auch sollten dieBetriebs- und Wartungskosten gesenkt werden.

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Entscheider-Facts Für Anwender



  • Bei einem argentinischen Hersteller von Suppenwürfeln wurden Codiergeräte gesucht, die den gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Haltbarkeit der auf den Verpackungen aufgedruckten Daten, insbesondere des Mindesthaltbarkeitsdatums, genügen.
  • So wurden zwei 30-W-Kodierer 7031 an der schnellsten Fertigungslinie installiert, an der die Suppenwürfel verpackt werden. In nur zwei Zehntelsekunden werden hier vier Würfel gleichzeitig bedruckt.
  • Die Modelle 7011 und 7031 bieten durch ein neuartiges modulares Konzept mit den drei separaten Komponenten Edelstahl-Bedienpult, hochflexibles Verbindungskabel und Laserkopf optimale Integrationsmöglichkeiten in jede Fertigungslinie.
  • Die Kennzeichnungskapazität des Lasersystems liegt bei bis zu 1500 Zeichen/s.

Die Unilever-Gruppe ist in Argentinien seit den 1920er Jahren tätig. Im Jahr 2000 übernahm Unilever das Unternehmen Bestfoods, zu dem auch vier Fertigungsstandorte in Argentinien gehörten. Seither verkauft die argentinische Tochtergesellschaft des Konsumgüterriesen eine breite Produktpalette, darunter Lebensmittel der bekannten Marke Knorr. Pro Jahr werden 15000t Suppenwürfel, Suppen, Gewürze, Kartoffelpüree und Fertiggerichte auf Nudel- und Reisbasis im Unilever-Werk Florida hergestellt, das rund 15km vom Zentrum von Buenos Aires entfernt ist.

„Wir verwenden zwei Arten von Verpackungen: Kartons für Suppenwürfel und Gewürze und weiche Kunststoffpackungen für Suppen und Fertiggerichte“, erklärt Antonio Lombi, Leiter Instandhaltung und neue Arbeitsprozesse im Werk Florida. „Die Produktionsgeschwindigkeit an den 20 Fertigungslinien variiert, doch mit bis zu 1200 Suppenwürfeln pro Minute ist der Fertigungstakt durchgehend hoch.“ Nach argentinischem Gesetz muss jede Packung mit einer Lotnummer und einem Mindesthaltbarkeitsdatum kodiert werden. Anfang 2007 begann Unilever sich nach neuen Kodiergeräten umzusehen. Gesucht wurde eine Lösung, die mit den neuen Anforderungen Schritt hält, in erster Linie in Hinblick auf Sicherheit und Haltbarkeit der auf den Verpackungen aufgedruckten Daten, insbesondere des Mindesthaltbarkeitsdatums. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Senkung der Betriebs- und Wartungskosten.

Effiziente und wirtschaftliche Lösung

Um die Anforderungen von Unilever zu erfüllen, schlug ein Hersteller von Kennzeichnungsgeräten Antonio Lombi und seinem Team Laserkodierer der Serie 7000 vor. So wurden zwei 30-W-Kodierer 7031 an der schnellsten Fertigungslinie installiert, an der die Suppenwürfel verpackt werden. In lediglich zwei Zehntelsekunden werden hier vier Würfel gleichzeitig bedruckt. Jeder Laserdruckkopf besitzt ein 155mm x 155mm großes Kennzeichnungsfenster und kann zwei Produkte gleichzeitig mit einem Durchsatz von 550 Produkten/min kodieren. Die Verpackungslinien mit einem Takt von 80 bis 100 Schachteln/min arbeiten jeweils mit 10-W-Laserkodieren des Typs 7011.
Die Modelle 7011 und 7031 lassen sich durch ein neuartiges modulares Konzept mit den drei separaten Komponenten Edelstahl-Bedienpult, hochflexiblem Verbindungskabel und Laserkopf optimal in jede Fertigungslinie integrieren. Der kompakte Laserkopf mit einem Laserstrahlausgang bei 90° oder 0° sorgt für eine konstante Druckqualität bis 35°C. Die Galvospiegel-Technologie, die CO2-Laserstrahltechnik und das große Marktangebot an Linsen bieten flexible Einsatzmöglichkeiten. IP65-Schutz ist in allen Leistungsbereichen verfügbar. Die Kennzeichnungskapazität des Lasersystems liegt bei bis zu 1500 Zeichen/s. Es können stillstehende oder bewegte Produkte mit Zeichenhöhen von 1 bis 100mm, Logos, Grafiken, Barcodes und 2D-Codes gekennzeichnet werden. Für die Kennzeichnung besonders dünner Materialien stehen geeignete Fonts zur Verfügung.

Zugriffssicherung durch Benutzerkontrolle und Passwort

Durch die „iTouch“-Bedienoberfläche mit intuitiven Symbolen ist die Auswahl der Parameter und das Erstellen und Ändern der Texte einfach und erfordert nur wenige Tastengriffe. Der 10 MB große Textspeicher bietet Platz für rund 4000 verschiedene Texte. Über eine Direktzugriffstaste können variable Texte schnell geändert werden. Der große 12“-Farb-Touch-Screen mit Wysiwyg-Anzeige, Zoomfunktion und virtueller Tastatur macht die Menüführung und das Steuern des Systems sehr bedienerfreundlich. Über Benutzerkontrolle und Passwort ist der Zugriff auf das System auf verschiedenen Levels gesichert. Die Aktualisierung der Software erfolgt über Compact-Flash-Karten, Download und Backup des Systems auf USB-Stick. Über eine RS-232/422- und Ethernet-Schnittstelle sowie 26 konfigurierbare Ein-/Ausgänge ist die Anbindung an die Unternehmens- bzw. Produktions-IT problemlos möglich.

Hierzu Antonio Lombi: „Die Laserkennzeichnung weist sehr gute Qualität, hohe Lesbarkeit und vor allem gute Haltbarkeit auf. Die Laserdrucker haben sich als sehr wirtschaftlich für Unternehmen wie das unsere erwiesen, die das ganze Jahr über rund um die Uhr produzieren. Wir haben errechnet, dass sich unsere Kodierer in lediglich zwei Jahren amortisiert haben. Und das ganz ohne Betriebsmittel – ein interessanter Umweltvorteil, dem unser Konzern einen besonderen Stellenwert beimisst.“

Heftausgabe: Mai-Juni 2009
Christa Weil , freie Fachjournalistin

Über den Autor

Christa Weil , freie Fachjournalistin

Christa Weil , freie Fachjournalistin

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