Geld vom Staat

Fördermöglichkeiten für Energieeffizienzmaßnahmen in KMU

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16.04.2015 Knappe Ressourcen zwingen zu klaren Entscheidungen. Auch aus diesem Grund werden Effizienzmaßnahmen häufig auf die lange Bank geschoben, weil Investitionen in die Produktion selbst Vorrang haben. Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es deshalb Fördermittel von der Bundesregierung. Die Deutsche Energie Agentur Dena hat die Fakten dazu.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es für Energie-Effizienzmaßnahmen Fördermittel von der Bundesregierung.
  • Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wird die „Offensive Abwärmenutzung" gefördert. Unternehmen sollen zukünftig sowohl bei der Identifizierung von Abwärmenutzungspotenzialen als auch bei der Investition in Abwärmenutzungsmaßnahmen unterstützt werden.
  • KMU erhalten z.B. Investitionszuschüsse für den Ersatz alter Anlagen durch hocheffiziente Aggregate.

Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bunderegierung wird unter anderem die „Offensive Abwärmenutzung“ propagiert, mit der die erheblichen Energieeffizienzpotenziale bei der Nutzung industrieller Abwärme gehoben werden sollen. Und dafür gib es Unterstützung vom Staat: Unternehmen sollen zukünftig sowohl bei der Identifizierung von Abwärmenutzungspotenzialen als auch bei der Investition in Abwärmenutzungsmaßnahmen gefördert werden. Geplant ist dafür eine Novellierung der Förderrichtlinie für das bestehende Förderprogramm „Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand“. Bereits veröffentlicht ist eine Novelle der Richtlinie zur „Energieberatung im Mittelstand“. Diese ermöglicht ab 2015 die Erstellung von Abwärmenutzungskonzepten im Rahmen einer geförderten Energieberatung.

Aber auch andere Investitionen in energiesparende Technologien werden gefördert: Das Bundeswirtschaftsministerium gewährt kleinen und mittleren Unternehmen Zuschüsse für Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen – vom Aufdecken von Energieeinsparmöglichkeiten über die Erstellung von Energiesparkonzepten bis hin zu deren Umsetzung.
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und bis zu 100 Mio. Umsatz sowie Energiedienstleister (Contractoren), die Investitionen im Auftrag der genannten Unternehmen durchführen. Das Programm „Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand“ fördert einerseits den Austausch von Altanlagen gegen hocheffiziente Anlagen und andererseits die sogenannte systemische Optimierung.

Heftausgabe: Mai 2015
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Über den Autor

Armin Scheuermann, Redaktion
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