Generika-Geschäft

Fresenius: Akorn-Übernahme verzögert sich

27.12.2017 Die Milliarden-Übernahme des US-Generikaherstellers Akorn durch den deutschen Gesundheitskonzern Fresenius läuft nicht wie geplant: Da die kartellrechtliche Prüfung noch andauert, findet die Transaktion wohl erst 2018 statt.

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Fresenius-Zentrale in Bad Homburg. (Bild: Fresenius)

Der Gesundheitskonzern Fresenius stärkt seine Generika-Sparte mit Übernahmen, muss sich aber noch gedulden. (Bild: Fresenius)

Ursprünglich sollte die Übernahme bereits Ende 2017 abgeschlossen sein. Die US-Kartellbehörde FTC prüft das Geschäft laut Handelsblatt jedoch noch. Fresenius erwartet jedoch ein Ergebnis, das „im besten Interesse unseres Unternehmens und unserer Aktionäre ist“.

Der Konzern hatte die Übernahme von Akorn für rund 4,4 Mrd. Euro bereits im April angekündigt. Das übernommene Biosimilars-Geschäft von Merck soll ebenfalls das Generika-Geschäft stärken. Auch in anderen Sparten setzt der Konzern auf Wachstum: Die Übernahme des spanischen Klinikbetreibers Quironsalud für rund 5,8 Mrd. Euro war die größte Akquisition der Firmengeschichte.

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