Übername von Klinikbetreiber

Fresenius begibt Milliardenanleihen

18.01.2017 Der Gesundheitskonzern Fresenius hat Anleihen für insgesamt 2,6 Mrd. Euro platziert. Mit dem eingesammelten Geld will das Unternehmen die Übernahme des spanischen Klinikkonzerns Quirónsalud bezahlen.

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Fresenius verhandelt wieder über Kauf von Danone-Sparte

Der Fresenius-Konzern sammelt 2,6 Milliarden an Anleihen für Klinikkäufe in Spanien. (Bild: Fresenius)

Für den Betreiber von 43 Kliniken in Spanien will Freselius 5,76 Mrd. Euro hinlegen. Die Anleihen in vier Tranchen von je 500 bis 700 Mio. Euro und Laufzeiten zwischen fünf und fünfzehn Jahren sollen bei der Finanzierung helfen, berichtet das Handelsblatt. Die durchschnittliche Rendite soll laut Konzern bei 1,8 % liegen. Das Geschäft ist die bislang größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte von Fresenius.

Die geplante Übernahme hatte der Konzern bereits im September 2016 angekündigt. Mit dem Kauf gelangen 43 Krankenhäuser in Spanien zum Fresenius-Teilkonzern Helios, dem größten deutschen Krankenhausbetreiber. Der Konzern erwartet dadurch einen zusätzlichen Umsatz von rund 2,5 Mrd Euro.

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