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Fresenius kauft spanischen Krankenhausbetreiber

06.09.2016 Der Medizin- und Pharmakonzern Fresenius übernimmt den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens, die Gruppe Quirónsalud. Das Unternehmen zahlt für die Übernahme 5,76 Mrd. Euro.

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Quirónsalud ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Hier das Hospital Universitario Quirónsalud Madrid. (Bild: Quirónsalud)

Quirónsalud ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Hier das Hospital Universitario Quirónsalud Madrid. (Bild: Quirónsalud)

Mit dem Kauf gelangen 43 Krankenhäuser in Spanien zum Fresenius-Teilkonzern Helios, dem größten deutschen Krankenhausbetreiber. Der Konzern erwartet dadurch einen zusätzlichen Umsatz von rund 2,5 Mrd Euro. Für das Jahr 2016 rechnet Quirónsalud außerdem mit einem Ebitda von 460 bis 480 Mio Euro. Dieser Ert soll 2017 auf 520 bis 550 Mio Euro steigen.

„Quirónsalud hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen und steht wie HELIOS für Qualitätsorientierung“, sagt Helios-Geschäftsführer Dr. Francesco De Meo. „Damit passt die Gruppe hervorragend zu uns – auch und vor allem –, weil wir sehr viel voneinander lernen werden.“ Besonders von diesem Wissensaustausch erwarten die Betreiber eine steigende Qualität der Patientenversorgung sowie weiteres Wachstum durch Synergien.

Hier finden Sie die vollständige Mitteilung des Konzerns. (ak)

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