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Fresenius steigert Umsatz um 20 %

12.03.2002

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Der Jahresüberschuss sank allerdings aufgrund von Rückstellungen für Aufwendungen in US-Rechtsangelegenheiten um 33% auf 179 Mio. €. Für 2002 erwartet der Konzern einen Umsatzanstieg von 10% und ein prozentuell noch stärker steigendes Ergebnis.


Das Umsatzplus 2001 von 20 Prozent setzte sich zu acht Prozentpunkten aus organischem Wachstum, zu elf Prozentpunkten aus Akquisitionen und zu einem Prozentpunkt aus veränderten Wechselkursrelationen zusammen. 806 Mio. € wurden für Akquisitionen aufgewendet, darunter der Erwerb von Dialysekliniken (u.a. Everest Healthcare Services in den USA) und der Wittgensteiner Kliniken AG, einer der größten in Deutschland tätigen privaten Krankenhausträger. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich per Ende 2001 auf weltweit 60667, das sind um 10693 mehr als ein Jahr davor.


Der mit einem Umsatzanteil von 74% größte Geschäftsbereich, Fresenius Medical Care, wuchs um 16% auf 4,86 Mrd. $ (5,60 Mrd. €). Der Jahresüberschuss des weltgrößten Anbieters von Dialyseprodukten- und Dienstleistungen legte um 15% auf 245 Mio. Dollar (282 Mio. €) zu.


Der auf Infusions- und Ernährungstherapien spezialisierte Unternehmensbereich Fresenius Kabi setzte mit 1,27 Mrd. € um 14% mehr um, Fresenius ProServe (im Healthcare- und Pharmageschäft tätig) legte um 59% und Fresenius HemoCare (Dienstleistungen für das internationale Gesundheitswesen) um 8% zu.

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