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Fresenius: Umsatz um 9 Prozent auf 15 Mrd. Euro gesteigert

13.11.2013 Der Gesundheitskonzern Fresenius, Bad Homburg, hat in den ersten 9 Monaten 2013 den Umsatz um 9 % (währungsbereinigt) beziehungsweise 7 % (zu Ist-Kursen) auf 15,0 Mrd.. Euro gesteigert. Das Konzernergebnis stieg um 10 % (währungsbereinigt 12 %) auf 753 Mio. Euro.

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Fresenius: Umsatz um 9 Prozent auf 15 Mrd. Euro gesteigert

Industrielle Fertigung von Infusionslösungen bei Fresenius Kabi in Friedberg (Bild: Fresenius)

Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius ist im dritten Quartal erneut stark gewachsen und hat das höchste Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte erreicht. Zugleich ist die Übernahme von 43 Krankenhäusern der Rhön-Klinikum AG ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie. Wir schaffen damit ein bundesweites Kliniknetzwerk, mit dem wir künftig innovative Versorgungsmodelle flächendeckend anbieten können.“

Konzernausblick für 2013 voll bestätigt
Auf Basis der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung in den drei Quartalen bestätigt Fresenius den Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2013 und erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 7 und 10 %. Das Konzernergebnis (das Ergebnis, das auf die Anteilseigner entfällt) soll währungsbereinigt um 11 bis 14 % steigen. Die Investitionen in Sachanlagen sollen rund 5 % des Konzernumsatzes betragen.

Am 13. September 2013 hat Fresenius den Erwerb von 43 Kliniken der Rhön-Klinikum AG bekannt gegeben. Der Abschluss des überwiegenden Teils der Transaktion wird Ende des Jahres 2013 erwartet. Der Kaufpreis in Höhe von 3,07 Mrd. Euro wird ausschließlich über Fremdkapital finanziert werden.

Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 9 %
Der Konzernumsatz stieg in den ersten 3 Quartalen um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 15, 032 Mrd. Euro. Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Die Umsatzentwicklung nach Unternehmensbereichen war in den ersten 9 Monaten wie folgt:

Fresenius Medical Care (Dienstleistungen und Produkte für Patienten mit chronischem Nierenversagen): Der Umsatz stieg von 7,882 Mrd. Euro auf 8,156 Mrd. Euro, währungsbereinigt eine Zunahme von 7 %. Das organische Wachstum betrug 5 %

Fresenius Kabi (Infusionstherapien, intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel sowie klinische Ernährung): Der Umsatz stieg von 3.363 Mrd. Euro auf 3,742 Mrd. Euro, währungsbereinigt eine Zunahme von 14 %. Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen trugen 10 % zum Umsatzanstieg bei.

Fresenius Helios (Betrieb von Kliniken): Der Umsatz stieg von 2,347 Mrd. Euro auf 2,537 Mrd. Euro, währungsbereinigt eine Zunahme von 8 %. Das organische Wachstum betrug 4 %.

Fresenius Vamed (Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen): Der Umsatz stieg von 536 Mrd. Euro auf 654 Mrd. Euro, währungsbereinigt eine Zunahme von 7 %. Das organische Wachstum betrug 13 %.

Konzernergebnis wächst währungsbereinigt um 12 %
Der Konzern-Ebitda stieg in den ersten 3 Quartalen um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2,824 Mrd. Euro. Der Konzern-Ebit reduzierte sich um 1 % auf 2,202 Mrd. Euro, währungsbereinigt ergab sich ein Anstieg von 1 %. Die Ebit-Marge von 14,6 % war beeinflusst von einem Margenrückgang bei Fresenius Medical Care und der Erstkonsolidierung des US-amerikanischen Transfusionsspezialisten Fenwal (bei Fresenius Kabi). Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 504 Mio Euro. Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis stieg um 10 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 753 Mio. Euro (1.-3. Quartal 2012: 682 Mio Euro). Inklusive der Einmalkosten für die Integration von Fenwal betrug das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, 727 Mio. Euro.

Weblink zum Thema
Die vollständige Pressemitteilung (PDF, 19 Seiten) von Fresenius zu den Ergebnissen der 3. Quartals 2013 und der ersten 3 Quartale 2013 mit zahlreichen Tabellen finden Sie auf der Internet-Seite des Konzerns oder direkt hier.

(dw)

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