Übernahme

Freudenberg erweitert Aktivität im Süßwarenmarkt

09.10.2017 Der Technologiekonzern Freudenberg baut sein Engagement in der Lebensmittelindustrie, speziell im Süßwarenmarkt, weiter aus. Das zur Freudenberg-Geschäftsgruppe Chemical Specialities gehörende Unternehmen Capol hat mit sofortiger Wirkung das kanadische Unternehmen Colarôme übernommen – einen Spezialisten für natürliche Inhaltsstoffe in Lebensmitteln.

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Die Freudenberg-Tochter Capol stärkt mit der Übernahme des kanadischen Zusatzstoff-Spezialisten Colarôme ihr Angebot auf dem Süßwarenmarkt. (Bild: Graça Victoria – Fotolia.com)

Das übernommene Unternehmen verfügt über Technologien, die die Herstellung einer einzigartigen Palette natürlicher Farbpigmente ermöglichen. Neben Farbstoffen produziert Colarôme Aromen und natürliche Vanilleextrakte. Das Unternehmen beschäftigt 17 Mitarbeiter. Teil der Übernahme ist der Colarôme-Produktionsstandort in Kanada.

„Langfristig attraktives Marktsegment“

Die Übernahme sei ein wichtiger Schritt, um das globale Geschäft von Capol langfristig zu entwickeln: „Additive für die Lebensmittelindustrie sind ein für uns langfristig sehr attraktives Marktsegment. Mit Colarôme in unserem Portfolio werden wir es konsequent weiter erschließen und strategisch entwickeln“, sagt Hanno D. Wentzler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Freudenberg Chemical Specialities.  „Wegen der großen Übereinstimmung der Geschäftsmodelle rechnen wir mit einer zügigen Integration von Colarôme in Capol.“

Capol und Colarôme sind für ihr Know-how in bestimmten Segmenten der Lebensmittelindustrie, speziell im Süßwarenmarkt, bekannt. Capol-Produkte finden ihren Einsatz in allen Bereichen, wo eine Oberflächenbehandlung von Süßwaren erforderlich ist. Das Unternehmen liefert Trennmittel für Gummisüßwaren sowie Glanz- und Poliermittel für Zuckerdragées und für Produkte mit Schokoladenüberzug. „Für Capol ergeben sich aus dem Zukauf von Colarôme erhebliche Synergieeffekte. Wir sind noch besser in der Lage, genau die Produkte anzubieten und auch neue Produkte zu entwickeln, die sich unsere Kunden wünschen,“ erklärt Christian Hauk, Geschäftsführer von Capol.

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