Edelstahl-Förderband für die Lebensmittelindustrie

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23.01.2018 Die Produktion frischer Tortellini erfordert besondere Hygienemaßnahmen. Für einen italienischen Lebensmittelhersteller hat der Förderbandspezialist Geppert-Band ein hochwertiges Antiseptik-Förderband entwickelt, dessen Komponenten schnell und effizient zu reinigen sind – eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Qualitätssicherung bei der Produktion sensibler Teigwaren.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • In der Lebensmittelindustrie muss es schnell gehen – und sauber. Aus diesem Grund orderte ein Hersteller von Pastaprodukten ein Edelstahl-Förderband, das er zusätzlich mit Sonderkomponenten ausstatten lies.
  • Dabei stand der Fokus vor allem auf der effizienten Reinigung der Anlagenteile – denn Stillstände galt es möglichst zu reduzieren.
  • Mit der gefundenen Lösung konnte der Hersteller diese Vorgabe nicht nur zur Zufriedenheit des Kunden erfüllen, sondern ihm das Förderband auch binnen zehn Arbeitstagen ausliefern.
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Eine effiziente Reinigung war ausschlaggebendes Kriterium für den Pastahersteller. (Bild: Geppert)

Und obwohl das Spezialförderband fast ausschließlich aus Sonderkomponenten besteht, war die Lieferzeit erstaunlich kurz: Von der Auftragsvergabe bis zur Auslieferung gerade mal zehn Arbeitstage.

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Der Gehäuseschrank des Frequenzumrichters schützt vor dem Eindringen von Keimen und Reinigungsmitteln.
(Bild: Geppert)

Reinigung: schnell und gründlich

Auf der Tortellini-Produktionsstraße des Anwenders fungiert das 320 cm lange Förderband aus Edelstahl als Bindeglied zwischen einer Formmaschine und einem Pasteurisierer. Im Gegensatz zu den Förderbändern aus Standardkomponenten des Anbieters, von denen einige in der Pasta-Fabrik bereits im Einsatz sind, musste das Unternehmen für diese Anwendung fast alle Einzelteile optimieren oder austauschen, um mögliche Schwachstellen auszuschließen. Denn die Anforderung ist hoch: Das Antiseptik-Förderband sollte so gestaltet sein, dass das Personal die Reinigung und Desinfektion unter Einsparung von Zeit, Energie und Reinigungsmitteln wirkungsvoll durchführen kann und sich damit auch die Produktionszeiten maximieren. Gleichzeitig soll die Gefahr einer Kreuzkontamination, beispielsweise durch den Bediener der Anlage, gegenüber herkömmlichen Konstruktionen auf ein Minimum reduziert werden.

 

Hoher Korrosionsschutz

Gemäß dem Leitsatz „Form follows Hygiene“ wurden sämtliche Hohlprofile zugeschweißt. Zusätzlich passivierte der Hersteller die Schweißnähte des Edelstahltrichters mit einer Korrosionsschutzschicht, da nur so eine Lokalkorrosion in Form von Lochfraß oder Spaltkorrosion auszuschließen war. Denn dort, wo der Sauerstoffzutritt nicht unterbunden ist, kann auch bei rostfreiem Stahl eine nicht behandelte Oberfläche durchaus lokal aktiv werden. Das gilt insbesondere für unzugängliche Ecken oder auch bei fehlerhaften Schweißnähten. Für den kompletten Grundrahmen mit den Traversen sowie für die Förderbandständer kamen ausschließlich Vollprofile zum Einsatz. Und auch der Motor ist aseptisch: An seiner weitgehend glatten Oberfläche bleibt – anders als an Kühlrippen von herkömmlichen Motoren – kein Schmutz haften. Durch seine Konvektionskühlung – im Gegensatz zu den Standard-Lüftern – verwirbelt er zudem keine Luft und damit auch keine Keime und Bakterien. Den mit speziellen Oberflächen- und Korrosionsschutzmaßnahmen ausgerüsteten Motor kann der Betreiber ohne Probleme auch mit aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmittel behandeln. Die Lackierung und die verwendeten Materialien halten regelmäßigen Reinigungsvorgängen stand.

Heftausgabe: Februar 2018
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Über den Autor

Katharina Eusterbrock, freie Journalistin für Geppert-Band
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