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Fuji Seal übernimmt Etikettenspezialist Pago International

01.06.2012 Fuji Seal in Osaka, Japan, und Pago im schweizerischen Grabs schließen sich zusammen. Fuji Seal teilt dazu mit, dass es 100 % der Pago-Aktien übernimmt. Die Gesamtkosten für die Akquisition gibt Fuji Seals mit 120,9 Mio. Schweizer Franken an.

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Fuiji Seals übernimmt die schweizer Pago International, einen Hersteller von Selbstklebeetiketten und der dazugehörigen Etikettiertechnik. Im Bild: Etikettiersystem Pagomat (Bild: Pago)

Der Zusammenschluss wurde am 31. Mai 2012 vertraglich vereinbart und wird per 1. Juli 2012 vollzogen. Die beiden Unternehmen sind Spezialisten auf ihren Gebieten: Fuji Seal mit rund 2.500 Mitarbeitern ist ein Hersteller von Shrink-Sleeves und Sleeving-Anlagen. Das Unternehmen baut sein Geschäft in Europa, Amerika und Südostasien kontinuierlich aus. Zuletzt erweiterte es sein Produktangebot in Richtung flexible Standbodenbeutel mit Ausguss. Nun ergänzt es das japanische Unternehmen in Europa durch die Übernahme von Pago um die Sparte Selbstklebeetiketten und dazugehörige Etikettiertechnik. Pago beschäftigt über 900 Mitarbeiter. Damit entsteht ein weltweit operierender Anbieter für Sleeves, Etiketten, flexible Verpackungen sowie Sleeve-Applikations- und Etikettiertechnik.

Mit diesem Schritt verfolgt Fuji Seal die Vision weiter, ihren Kunden differenzierte Verpackungsprodukte und Dienstleistungen anzubieten sowie die umfassenden Kundenanforderungen in verschiedensten Bereichen verstehen und erfüllen zu können und damit für die Kunden Geschäftspartner der ersten Wahl zu sein. Im Sinne einer Wachstumsstrategie und als „Total Packaging Company“ hat sich das japanische Unternehmen zu dieser Übernahme entschieden, um nun auch in Europa ein noch umfassenderes Produktprogramm anbieten zu können.

Die Übernahme ist auch eine zukunftsorientierte Nachfolgeregelung für das Aktionariat der Pago-Gruppe und sichert den Fortbestand des Unternehmens, heißt es bei Pago. Bezüglich der Kontaktpersonen innerhalb der beiden Unternehmen und der Zusammenarbeit generell ergeben sich für Kunden, Lieferanten und Partner vorläufig keine Änderungen.

(dw)

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