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GE Healthcare und M+W bilden strategische Allianz für Schwellenländer

16.12.2011 GE Healthcare und die M+W Group haben bekannt gegeben, dass sie eine strategische Allianz gebildet haben, deren Ziel es ist, den Mangel an wichtigen Biopharmazeutika insbesondere in Schwellenländern zu überwinden. Mit der Allianz sollen Länder auf der ganzen Welt dabei unterstützt werden, bei der Fertigung lebenswichtiger Biopharmazeutika wie Impfstoffen, Insulin und Biosimilars autark zu werden.

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GE Healthcare und M+W bilden strategische Allianz für die Versorgung mit Medikamenten in Schwellenländern (Bild: Andrey Chmelyov – Fotolia.com)

Die Allianz soll das Know-how von GE Healthcare über Technologien zur Fertigung von Biopharmazeutika und die globale Leistungsfähigkeit der M+W Group in den Bereichen Bioengineering und Bauwesen verbinden. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen Regierungen und Pharmaunternehmen ein integriertes, kostengünstiges und schlüsselfertiges Konzept für den Bau von Fertigungsstätten für Biopharmazeutika anbieten. Damit sollen diese Länder und Unternehmen dabei unterstützt werden, der rapide wachsenden weltweiten Nachfrage nach diesen potenziell lebensrettenden Arzneimitteln gerecht zu werden.

Viele Länder verfügen über begrenzte Möglichkeiten zur Fertigung von Impfstoffen, Insulin und anderen Biopharmazeutika wie Antikörpern zur Behandlung von Krebserkrankungen und rheumatoider Arthritis. Dies führt zu einer beträchtlichen medikamentösen Unterversorgung. Mit der Schaffung flexibler, für den eigenen Bedarf konzipierter Fertigungskapazitäten vor Ort könnte dieses gefährliche Gesundheitsgefälle abgebaut werden.

Olivier Loeillot, General Manager des Bereichs Enterprise Solutions von GE Healthcare Life Sciences, erklärt: „Wir freuen uns über die Gründung dieser Allianz mit der M+W Group. Wir haben dieselbe Zielsetzung, nämlich die Schaffung finanziell tragbarer Fertigungskapazitäten in verschiedenen Ländern der ganzen Welt, insbesondere in Schwellenländern. Dies ist ein großer Schritt nach vorne im Bemühen, mehr Menschen eine bessere, kostengünstigere Gesundheitsversorgung zu bieten. Durch unsere Kooperation, mit der wir ein integriertes Angebot – angefangen bei der Finanzierung und beim Bau der Werke bis hin zur Schulung des Personals in der Fertigung – schaffen möchten, können wir es Regierungen wesentlich erleichtern, eigene Fertigungsstätten einzurichten.“

Dr. Tobias Lücke, Managing Director von M+W Process Industries, dem auf Lösungen aus dem Bereich Biowissenschaften spezialisierten Unternehmensbereich, fügte hinzu: „Indem wir die Erfahrung und das Know-how unserer Unternehmen bündeln, werden wir ein schlüsselfertiges Konzept für die dringend notwendige lokale Fertigung potenziell lebensrettender Arzneimittel und Impfstoffe schaffen.“

Die komplette Erklärung von GE Healthcare und der M+W Group finden Sie hier.

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