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GEA Food Solutions feiert Richtfest in Biedenkopf-Wallau

21.10.2013 Mit der Investition von rund 10 Mio. Euro in die Baumaßnahmen für GEA Food Solutions am Produktionsstandort Biedenkopf-Wallau setzt die Düsseldorfer GEA-Gruppe ein weiteres Zeichen, dass sie in ihrer strategischen Ausrichtung verstärkt auf die Nahrungsmittelindustrie baut.

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Richtfest zum Neubau der ersten Produktionshalle bei GEA Food Solutions in Biedenkopf Wallau, die bis Jahresende fertig sein soll. Bis Ende 2014 soll eine weitere Produktionshalle gebaut werden (Bild: GEA)

Durch die Baumaßnahmen entstehen bei dem Hersteller von Maschinen zur Lebensmittelverarbeitung und -verpackung rund 6.500 m2 Produktionsfläche, ein Prototyp-Labor, ein Testlabor, Räumlichkeiten für Kundenschulungen und die Präsentation von Maschinen. Zudem werden ein neues Betriebsrestaurant, separate Sozialräume für die Mitarbeiter und zusätzliche Büroräume errichtet. Besonderes Augenmerk galt dabei der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz und der Effizienz. In einem nächsten Schritt erarbeiten die Mitarbeiter des GEA-Segments in Kooperation mit externen Experten ein Konzept zur Materialflussoptimierung. Produktion und Montage werden nach den neuesten Lean-Manufacturing-Erkenntnissen erfolgen.

Die erste Bauphase läuft seit April 2013 und wird Ende dieses Jahres beendet sein. Die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahmen ist für das Frühjahr 2015 geplant. Durch den Neubau, der einem Komplettabriss einiger Hallen folgte, verbessert GEA Food Solutions den kompletten Fertigungslauf und nimmt verstärkt den Kunden in den Fokus. Während des 2. Bauabschnitts werden Logistik, Lagerbereich und Versand innerhalb des Standorts umziehen. Dadurch gibt es künftig auf dem Betriebsgelände keinerlei Fahrzeugverkehr mehr.

In Biedenkopf-Wallau werden seit mehr als 70 Jahren Fleischverarbeitungs- und Verpackungsmaschinen produziert. Mit dem Erwerb der Convenience Food Systems (CFS) übernahm GEA 2010 auch den Produktionsstandort in Biedenkopf-Wallau, dessen erste Gebäude 1942 von der Krämer + Grebe Maschinenfabrik errichtet wurden. Mit dem Erwerb der CFS erweiterte die GEA-Gruppe ihr Portfolio im Bereich der Nahrungsmittelprozesstechnik. Heute stellt GEA Food Solutions Einzelmaschinen bis hin zu kompletten Produktionslinien her für die Zubereitung, Marinierung, Weiterverarbeitung und Verpackung vor allem von Fleisch-, Geflügel-, Fisch-, Meeresfrüchte- und Käse-Produkten.

Das Maschinenbauunternehmen wird zudem die Grundfläche des Technologiezentrums durch eine Erweiterung verdoppeln, sodass neben den Verpackungsmaschinen auch die Fleischkutter GEA Cutmaster und andere Ausrüstungen für die Zubereitung von Lebensmitteln präsentiert werden können. Stefan Krakow, Leiter Produktmanagement & Verkaufsunterstützung: „Durch den zusätzlichen Platz werden wir komplette Linien zeigen können. Das Technologiezentrum erlaubt uns, eigene Ideen unserer Kunden umzusetzen und Neues zu entwickeln.“

Geschäftsführer Bernd Klinkert ergänzt: „Wir planen im neuen Gebäudekomplex moderne Räumlichkeiten für die Kundenbetreuung. Dadurch werden wir eine erheblich bessere Infrastruktur haben und können uns unseren Kunden gegenüber noch professioneller als bisher präsentieren“.

Um den speziellen Anforderungen der Kunden im Non-Food-Bereich gerecht zu werden, wird es außerdem künftig einen gesonderten Produktionsbereich geben, in dem ausschließlich Verpackungsmaschinen für die Medizin- beziehungsweise Konsumgüterindustrie hergestellt werden. Das Layout bietet Platz für ein voll ausgestattetes Testlabor für Qualitätsprüfungen an den mit GEA Maschinen produzierten Verpackungen.

(dw)

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