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GEA tilgt Schulden mit Erlös aus Wärmeübertrager-Sparte

13.01.2015 Beim Maschinen- und Anlagenbauer GEA laufen die Geschäfte gut, und der Verkauf der Sparte Heat Exchangers spült zusätzliches Geld in die Kasse. Wie die Gruppe nun meldete, wurden deshalb Schulden in Höhe von 400 Mio. Euro getilgt - und im Januar sollen die Verbindlichkeiten um weitere 100 Mio. Euro sinken. Der Verkauf des Wärmeübertrager-Geschäfts hatte dem Maschinen- und Anlagenbauer Erlöse von ca. 1 Mrd. Euro beschert. 

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Gea Finanzvorstand Dr. Helmut Schmale( Bild GEA)

Im Einzelnen wurden zunächst zwei Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von insgesamt etwa 72 Mio. Euro getilgt. Darüber hinaus hat die GEA Anleihen mit einem Volumen in Höhe von 125 Mio. Euro zurückgekauft. Die übrigen Anleihen im Umfang von ca. 275 Mio. Euro bleiben im April 2016 fällig. Ebenfalls im Dezember 2014 hat das Unternehmen Schuldscheindarlehen in Höhe von 210 Mio. Euro zurückgezahlt.

„Bis Ende Januar 2015 werden wir etwa die Hälfte der Erlöse aus dem Verkauf des Segments Heat Exchangers zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten eingesetzt haben. Damit unterstreichen wir nicht nur, wie wichtig uns der Erhalt unseres Investment Grade Ratings ist, sondern optimieren auch unser Finanzergebnis. Die Tilgungen werden uns im nächsten Jahr rund 10 Mio. Euro  an Zinsen sparen. Mittelfristig wollen wir vorhandene freie Mittel aus aktueller Liquidität und zukünftigen Cash Flows für kleine und mittlere Akquisitionen verwenden, um unsere Position als führender Systemanbieter für die Nahrungsmittelindustrie weiter zu stärken“, sagte Dr. Helmut Schmale, Finanzvorstand der GEA Group.

Das Unternehmen steht für einen Umsatz von 4,3 Mrd Euro (2013) und beschäftigt rund 18.000 Mitarbeiter. Der Konzern generiert mehr als 70 Prozent seines Umsatzes aus der langfristig wachsenden Nahrungsmittelindustrie.

(as)

 

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