Walzenkühlmaschinen für Hot-melt-Extrusion und Isolatoren

Gekühlt auf der Walze

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27.10.2016 Hot-melt-Extrusion (HME) hat in den letzten Jahren mehr und mehr das Interesse pharmazeutischer Unternehmen geweckt.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die vorgestellten Walzenkühlmaschinen eignen sich zum Verarbeiten von Produkten im Anschluss an die Hot-melt-Extrusion. Die zwei Modelle für unterschiedliche Produktionsmaßsstäbe sind speziell auf die besonderen hygienischen Ansprüche der Pharma- und Lebensmittelbranche ausgelegt.
  • Der Anbieter stellt kundenspezifische Lösungen zusammen und achtet dabei besonders auf einfache Reinigungskonzepte und Reduktion von Schnittstellen. Auch der Einbau der Walzenkühlmaschinen in Isolatoren zu Containment-Zwecken ist möglich.

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Gekühlt auf der Walze

Walzenkühlmaschinen für Pharma- und Foodbranche: Die Labormaschine CCR-20/12-PH (oben) und das Modell CCR-40/35-PH für den Produktionsmaßstab (unten). (Bilder: BBA Innova)

Es hat sich gezeigt, dass sich mit dem robusten Verfahren feste Dispersionen für modifizierte, zeitgesteuerte, erweiterte und gezielte Wirkstofffreisetzung mit besserer Bioverfügbarkeit herstellen lassen. Auch das Verarbeiten schwer löslicher Wirkstoffe, sowie das Verkapseln und Geschmacksmaskieren von beispielsweise bitteren pharmazeutischen Stoffen sind möglich.

Prozess-Erkenntnisse im Labor

Das HME-Verfahren erfordert jedoch auch geeignete Anlagen zum Abkühlen des Produktes nach der Extrusion. In der Pharma- und Food-Branche müssen diese Maschinen auch die geltenden GMP-Anforderungen erfüllen. Zu diesem Zweck konstruiert und vertreibt BBA Innova aus Aarau in der Schweiz zwei kompakte und effiziente Walzenkühlmaschinen speziell für die Herstellung von pharmazeutischen und Life Science Produkten. Die Walzenkühlmaschinen der CCR-Serie kühlen auf kurzer Distanz ein Produkt von 180 °C auf
30 °C ab, verfestigen es und zerkleinern es mithilfe eines integrierten Brechers in gleichmäßige Flakes. In einem weiteren Schritt können diese z.B. via Vakuumförderer einer Mahlanlage zugeführt werden.

Beim Modell CCR-20/12-PH handelt es sich um eine speziell für die Laborbedingungen der Pharmaindustrie entwickelte High-tech-Lösung zum Kühlen und Verfestigen (optional mit integriertem Vermahlen) viskoser Massen. Die Kühlmaschine eignet sich für Kleinmengenproduktionen im kontinuierlichen HME-Prozess. Außerdem können mit dem Laborkühler batchweise Versuche für Produktmischungen gefahren werden.

Auch für Vorversuche größerer Produktionen und Up-scaling-Berechnungen auf eine größere Produktionsmaschine ist die kompakte Anlage gut geeignet. Alle zu definierenden Parameter einer pharmazeutischen Großanlage lassen sich simulieren. Dadurch lassen sich vorab wichtige Kenngrößen des Abkühl- und Verfestigungsprozesses testen und später im Betrieb mit der größeren Anlage durch einfaches Hochskalieren realisieren. Auch aufschlussreiche Erkenntnisse über die Materialwahl der produktberührenden Oberflächen, z. B. auf Walzen und Bändern, speziell für klebrige Produkte, sind so bereits im Vorfeld größerer Produktionen zugänglich. Der Hersteller vermietet auch Anlagen für solche Versuche beim Kunden oder bei einem Drittdienstleister.

Heftausgabe: November 2016
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Über den Autor

Patrick Schlatter, Sales Manager, BBA Innova
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