Markt

Gerresheimer steigert Umsatz auf 317 Millionen Euro im 3. Quartal

07.10.2013 Gerresheimer, Düsseldorf, hat im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2013 den Umsatz um 1,8 % auf 316,9 Mio. Euro gesteigert. Mit Beginn des kommenden Geschäftsjahres (1. Dezember 2013) wird außerdem die Zahl der Geschäftsbereiche von 5 auf 3 vermindert.

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Multshell-Flaschen aus Kunststoff (Cylisches Olefin-Polymer mit Polyamid-Barriereschicht) sind transparent wie Glas, besitzen jedoch eine hohe Stoßfestigkeit und sind damit sehr sicher in der Anwendung (Bild: Gerresheimer)

Bereinigt um Währungseinflüsse wuchs der Umsatz um 4,5 % deutlich gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis betrug zum Ende des 3. Quartals 19,5 Mio. Euro, das sind 31,8 % mehr als im Vorjahresquartal. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet das Unternehmen unverändert ein Umsatzwachstum in Höhe von 5 bis 6 % zu konstanten Wechselkursen.

„Unser Geschäft läuft unverändert gut und sehr stabil. Wir erwarten weiterhin für das Geschäftsjahr 2013 ein Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent zu konstanten Wechselkursen. Dies ist das Ergebnis unserer konsequenten strategischen Ausrichtung auf die Pharmamärkte in Europa, Nordamerika und in den schnell wachsenden Schwellenländern“, sagte Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, das vor allem Verpackungen aus Glas und Kunststoff für die Pharmaindustrie herstellt, aber auch komplexe Produkte wie zum Beispiel Insulin-Pens.

Zu diesem Plus haben insbesondere das Geschäft mit Pharmagläsern und pharmazeutischen Kunststoffsystemen beigetragen. Das Unternehmen erwirtschaftete im 3. Quartal 2013 ein operatives Ergebnis (Adjusted Ebitda) von 61,6 Mio. Euro, genau wie ein Jahr zuvor. Die bereinigte operative Marge (Adjusted Ebitda-Marge) betrug 19,4 %, und lag damit leicht unter der Vorjahresmarge von 19,8 %. Ursache dafür ist die zwar leicht gestiegene, aber noch niedrige Marge im Bereich Röhrenglas (Tubular Glass).

Geschäftsbereiche werden zusammen gelegt
Gerresheimer wird sich strukturell künftig noch stärker auf die Erfordernisse des Marktes ausrichten. Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Dezember 2013 wird das Unternehmen über drei Geschäftsbereiche gesteuert: Plastics and Devices, Primary Packaging Glass und Life Science Research. „Durch die Optimierung unserer Geschäftsbereiche straffen wir unser Management und richten unsere Organisation stärker an den Anforderungen der Kunden aus“, kommentierte Röhrhoff.

Bis zum 30. November 2013 werden die Geschäftsbereiche in der bestehenden Struktur unverändert fortgeführt. Stefan Grote, Vorstand der Geschäftsbereiche Tubular Glass und Life Science Research (Röhrenglas und Laborglas), ist im gegenseitigen Einvernehmen zum 30. September 2013 aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Das Unternehmen geht aus heutiger Sicht davon aus, dass die Zusammenfassung vor allem der operativen und administrativen Leitungsfunktionen voraussichtlich Kosten in Höhe eines mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrags verursachen. Die daraus resultierenden jährlichen Einsparungen werden auf etwa 50 % dieser Kosten geschätzt.

(dw)

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