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Geruchsemissionen in Abwasser-Auffangbecken minmiert

04.04.2012 Bayer HealthCare, Leverkusen, verfügt am Standort Bergkamen über mehrere Auffangbecken für Betriebsabwasser. Um die Geruchsentwicklung bei der Reinigung der Becken so weit wie möglich zu verhindern, setzt das Unternehmen eine aufwändige Technik ein.

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Geruchsemissionen in Abwasser-Auffangbecken minmiert

Um diese Geruchsentwicklung bei der Reinigung der Abwasser-Auffangbecken so weit wie möglich zu verhindern, wird der Schlamm am Boden verflüssigt beziehungsweise pumpfähig gemacht und anschließend abgesaugt (Bild: Franck Camhi – Fotolia)

Im größten Auffangbecken – Fassungsvermögen: 14.000 m3 – entfernt das Unternehmen ab Mitte März Ablagerungen, die sich dort im Laufe der Jahre abgesetzt haben. Die Arbeiten sollen nach maximal vier Wochen abgeschlossen sein. Trotz umfangreicher Vorkehrungen kann es dabei zu Geruchsemissionen kommen, die auch außerhalb des Werks wahrnehmbar sind.

Um diese Geruchsentwicklung so weit wie möglich zu verhindern, setzt der Pharmahersteller eine sehr aufwändige Technik ein. Der Schlamm wird dabei verflüssigt, auf diese Weise pumpfähig gemacht und anschließend abgesaugt. Das Wasser im Becken wirkt dabei als natürliche Barriere: So lange keine Verwirbelungen entstehen, können keine Gerüche nach außen gelangen. Darüber hinaus wurden die Arbeiten vorsorglich in die kühlere Jahreszeit gelegt. Denn: Je niedriger die Temperaturen sind umso unwahrscheinlicher ist eine Geruchsbildung.

Das Absaugen des Schlamms ist Teil eines Konzepts, mit dem potentielle Geruchsquellen auf dem Werkgelände minimiert werden. Eine verbesserte Wasserführung bewirkt, dass dieses Becken zukünftig weniger häufig benutzt werden muss. Schlammablagerungen als mögliche Ursachen für Geruchsemissionen können auf diese Weise gar nicht erst entstehen.

(dw)

 

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