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Glaxosmithkline zu Rekord-Geldstrafe in China verurteilt

23.09.2014 Ein chinesisches Gericht in Changsa hat den britischen Pharmahersteller Glaxosmithkline (GSK) in China wegen der Zahlung von Bestechungsgeldern zu einer Geldstrafe von umgerechnet 489 Mio. US-Dollar verurteilt. Das Unternehmen habe das Urteil akzeptiert und sich für die Verstöße entschuldigt, meldet die Nachrichtenagentur Xinhua.

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Glaxosmithkline zu Rekord-Geldstrafe in China verurteilt

Ein chinesisches Gericht hat den britischen Pharmaherstellers Glaxosmithkline in China wegen Bestechung zu einer Rekordstrafe von umgerechnet etwa 380 Mio. Euro verurteilt (Bild: Giordano Aita-Fotolia.com)

Die Geldstrafe, umgerechnet etwa 380 Mio. Euro, ist die höchste, die ein chinesisches Gericht bisher verhängt hat. Nach Angaben des Gerichts haben fünf Mitarbeiter des Pharmaunternehmens hohe Bestechungsgelder an Personen in medizinischen Institutionen im ganzen Land gezahlt, um die Verkäufe von GKK-Medikamenten zu steigern.

Zur Aufklärung der Vorwürfe hatte GSK mit den chinesischen Behörden zusammen gearbeitet. Die beschuldigten, ehemaligen Mitarbeiter gestanden ihre Taten. Sie wurden deshalb strafmildernd nur zu jeweils zwei bis vier Jahren Gefängnis verurteilt. Die verurteilten Mitarbeiter sind frühere Führungskräfte des Unternehmens – ein Personalchef, ein Operations Manager, ein Direktor für Rechtsangelegenheiten, ein Business-Development-Manager sowie der britische China-Chef Mark Reilly des Unternehmens. Reilly wird außerdem des Landes verwiesen.

(dw)

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