Markt

Gutes drittes Quartal für Merck

14.11.2008

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Die Gesamterlöse der Merck-Gruppe stiegen im dritten Quartal um 8,7 Prozent auf 1893 Mio. Euro gegenüber 1741 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Alle vier Sparten trugen zu dem Wachstum bei. Organisch wuchsen die Gesamterlöse der Gruppe um 13,5 Prozent, wurden aber nach Umrechnung der jeweiligen Landeswährungen in den Euro um 4,8 Prozentpunkte geschmälert.

Das Bruttoergebnis stieg im Berichtsquartal um 9,3 Prozent auf 1421 Mio. Euro. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöhten sich im Zuge gestiegener Kosten für klinische Studien um 13 Prozent auf 285 Mio. Euro. Die hauptsächlich mit dem Erwerb von Serono im Jahr 2007 zusammenhängenden Belastungen für Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte beliefen sich auf 141 Mio. Euro. Das Operative Ergebnis verbesserte sich um 6,1 Prozent auf 309 Mio. Euro, wobei der starke Zuwachs beim Bruttoergebnis teilweise durch gestiegene betriebliche Ausgaben kompensiert wurde.

Das Operative Ergebnis abzüglich der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Integrationskosten für Serono betrug 462 Mio. Euro, ein Rückgang von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Berichtszeitraum auf 275 Mio. Euro von 14 Mio. Euro im Vorjahresquartal, das durch Sondermaßnahmen in Höhe von 183 Mio. Euro vor allem für Abschreibungen auf Vorräte im Zusammenhang mit der Kaufpreisallokation von Serono belastet war.

Merck rechnet weiterhin mit den im Februar prognostizierten Zahlen für das Gesamtjahr. Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet das Unternehmen eine Steigerung der Gesamterlöse im Bereich von 6 bis 8 Prozent und eine Umsatzrendite abzüglich der Abschreibungen und der Integrationskosten bei Serono zwischen 23 und 25 Prozent. Bei der Sparte Liquid Crystals dürfte sich das Wachstum der Gesamterlöse zwischen 5 und 6 Prozent bewegen, die Umsatzrendite dürfte zwischen 47 und 48 Prozent liegen. Von der Sparte Serono wird ein Wachstum der Gesamterlöse im Bereich von 8 bis 10 Prozent und eine Umsatzrendite vor Abschreibungen und Integrationskosten zwischen 24 und 26 Prozent erwartet.

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