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Hamburg verbietet Kauf von Kaffeekapseln

20.01.2016 Die Stadt Hamburg will ihre Mitarbeiter per Einkaufsmacht zu mehr ökologischem Bewusstsein erziehen: Künftig dürfen Angestellte und Beamte beispielsweise nicht mehr auf Kosten der Stadt in Kapseln abgefüllten Kaffee kaufen, ist in einem gestern vorgestellten „Leitfaden zur umweltverträglichen Beschaffung“ zu lesen.

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Hamburg verbietet Kauf von Kaffeekapseln

Kaffeekapseln verursachen viel Müll und gelten als wenig umweltbewusst (Bild: Redaktion)

Alu-Kapseln für einzelne Kaffee-Portionen gelten als umweltschädlich, weil sie viel Müll verursachen. Umweltsenator Jens Kerstan erklärt dazu: „Hamburgs Verwaltung nimmt bei der Beschaffung und Vergabe künftig eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Verbindliche Umweltkriterien wie Rohstoffverbrauch, Langlebigkeit oder Transportwege spielen bei Kaufentscheidungen ab jetzt eine noch wichtigere Rolle. Das ist ein wichtiges Signal an die Wirtschaft und an Privatleute, künftig ebenfalls noch stärker auf die Folgen einer Kaufentscheidung und auf die Geschichte hinter einem Produkt zu achten“

Das vom neuen Leitfaden abgedeckte Beschaffungsvolumen summiert sich auf rund 250 Mio. Euro. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

(as)

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