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Hillenbrand übernimmt Coperion

17.10.2012 Hillenbrand in Batesville, USA, übernimmt die Stuttgarter Coperion-Gruppe für etwa 408 Mio. Euro von dem Private Equity-Unternehmen Deutsche Beteiligungs AG. Die Transaktion soll in Abhängigkeit von den üblichen regulatorischen Genehmigungen bis Ende Dezember 2012 abgeschlossen werden.

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„Für Coperion ergeben sich durch den Eigentümerwechsel neue Chancen in den Märkten außerhalb der Kunststoffindustrie“, sagt Günter Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Coperion (Bild: Coperion)

Hillenbrand ist ein US-amerikanisches, weltweit aufgestelltes Industrieunternehmen mit Tochtergesellschaften wie K-Tron, Rotex und Terrasource. Coperion wird künftig in die Process Equipment Group (PEG) von Hillenbrand eingegliedert, die aus diesen drei Unternehmen besteht. Coperion wird dabei seine bewährte Unternehmensstruktur beibehalten. Die Unternehmen der PEG stellen Ausrüstungen und Systeme für Prozessanwendungen her, die in einer Vielzahl von industriellen Märkten Anwendung finden. K-Tron liefert hauptsächlich Dosier- und Verwiegeeinrichtungen sowie pneumatische Fördersysteme. Rotex stellt industrielle Sieb- und Trennanlagen her, einschließlich Rotations- und Vibrationssichtern. Terrasource Global produziert und vertreibt Zerkleinerungs- und Förderanlagen sowie Klassiersysteme und agiert unter drei verschiedenen Markennamen: Pennsylvania Crusher, Gundlach und Jeffrey Rader.

„Coperion ist ein internationaler Markt- und Technologieführer mit einem bemerkenswerten globalen Netzwerk, in dem sowohl die Produktions- und Engineeringkapazitäten als auch die Vertriebs- und Serviceaktivitäten weltweit koordiniert werden. Diese Akquisition wird Hillenbrands Strategie des Wachstums unterstützen und unsere Position in Schlüsselmärkten wie der Kunststoff-, Chemie, Nahrungsmittel- und Mineralstoffindustrie stärken. Darüber hinaus teilen beide Unternehmen eine gemeinsame Sicht in Bezug auf die weiterhin wachsende Bedeutung der Process Equipment-Industrie.“, sagt Joe Raver, Präsident der Process Equipment Group.

„Für Coperion ergeben sich durch den Eigentümerwechsel neue Chancen in den Märkten außerhalb der Kunststoffindustrie. Seit Jahren sieht unsere strategische Ausrichtung vor, Geschäfte in neuen Zielgruppen zu generieren und dadurch die Abhängigkeit von der Kunststoffindustrie zu reduzieren, unser weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerk auszubauen, schlüsselfertige Prozesslösungen mit eigener System- und Verfahrenskompetenz zu entwickeln, und somit die Ertragskraft zu steigern. Mit Hillenbrand an unserer Seite werden wir diese Ziele weiter ausbauen können. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Process Equipment Group und ihren Gesellschaften, denn unsere Unternehmen sind aus strategischer Sicht sehr eng aufeinander abgestimmt“, sagt Günter Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Coperion.

(dw)

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