Ein Vergleich lohnt sich

Hygienische Lebensmittelproduktion durch effiziente Luftfilter

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29.04.2015 Nicht nur sauber soll die Luft sein, sondern hygienisch rein. Um eine biologische Kontamination der produzierten Ware zu vermeiden und stabile Produktionsprozesse zu gewährleisten, ist besonders in der Lebensmittelindustrie eine hohe Raumluftqualität unerlässlich.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Zur Definition der erforderlichen Luftqualität innerhalb eines Produktionsprozesses können oder müssen - je nach Warengruppe oder Branche - Standards herangezogen werden.
  • Ein Produktvergleich mit kritischem Blick auf die Lebenszykluskosten (LCC) einer Luftaufbereitungsanlage bietet in der Regel große Einsparpotenziale.
  • Die nach Eurovent zertifizierten Luftfilterhersteller haben 2012 ein europaweit einheitliches Klassifizierungssystem verabschiedet und sich zur Kommunikation wichtiger Informationen verpflichtet.

Deshalb sind technische Einkäufer, Produktionsleiter oder Facility Manager immer wieder mit der Sondierung des breiten Marktangebotes und der Auswahl einer optimalen Filterlösung konfrontiert. Um „die Qual der Luftfilter-Wahl“ zu erleichtern, behandelt dieser Beitrag verschiedene Aspekte, um dem Anwender eine Orientierung zu geben und Klarheit zuschaffen auf dem (Luft-)Weg zur hygienischeren Lebensmittelproduktion.

Mikroorganismen – Feind der hygienischen Produktion
Obwohl Frischluft im privaten Alltag des Menschen eine Grundvoraussetzung für dessen Vitalität und Gesundheit ist, kann sie in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zur folgenschweren Falle werden: Denn der „Feind“ jedes Getränkeproduzenten oder Fleisch-, Back- und Süßwarenherstellers heißt „biologische Kontamination“ via Frischluftzufuhr. Im Laufe eines Herstellungsprozesses können Mikroorganismen in den Produktionsstrom gelangen und dort zur Infektion führen. Damit keine Quelle für Kleinstlebewesen entstehen kann, spielt neben einer besonnenen Auswahl der zur Fertigung notwendigen Geräte, Anlagen und Komponenten der hygienische Zustand der Luft eine wichtige Rolle. Hierin befindliche Bakterien, Schimmelsporen, Hefen oder Viren sind potenzielle Ursache für einen frühzeitigen Verderb der Ware.

Wenn keine effizienten Luftfiltersysteme zwischengeschaltet sind, haben genau diese Mikroorganismen grundsätzlich Zutritt über die Frischluftzufuhr jeder Produktionshalle. Denn die durchschnittliche Außenluft enthält 200 bis 1.500 Bakterien/m3. Treffen diese in Klimaanlagen auf Wärme, Luftfeuchtigkeit oder angesammelte organische Substanzen, ist deren sehr schnelle und zigfache Vermehrung vorprogrammiert. Mögliche Konsequenzen daraus könnten beispielsweise Produktionsausfälle, Warenrückruf, zusätzliche Kosten für Mängelbeseitigung und Kontrollen, Umsatzeinbußen, Auslistung im Handel und natürlich auch Imageschäden sein.

Heftausgabe: Mai 2015
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Marc Lichtenthäler, freier Fachjournalist

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Marc Lichtenthäler, freier Fachjournalist
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