Neuer Ansatz

Inline-Partikelmessung ermöglicht differenzierte Prozesskontrolle

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23.10.2015 Um ein gleichbleibendes, qualitativ hochwertiges Produktionsergebnis gewährleisten zu können, sind ständige Messungen und Kontrollen während des Prozesses unverzichtbar. Da Probenentnahmen und -auswertungen im Betriebslabor sehr aufwendig sind und nur zeitversetzte Stichproben liefern, ist gerade in diesen Produktionsbereichen eine Inline-Messung, mit der die Prozesse jederzeit kontrolliert und gegebenenfalls beeinflusst werden können, besonders wichtig.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Mit der Messgenauigkeit der Sonden IPP 70-S und IPP 70-Se ist die Korngrößenverteilung der Zwischen- und Endprodukte bei Granulaten und Pellets ständig unter Kontrolle, sodass sich die Prozesse, die jeweils flexibel angepasst und optimiert werden, exakt steuern lassen und eine reproduzierbare Qualität gewährleistet ist.
  • Durch die optimale Prozessführung und das Vermeiden von Produktionsfehlern und Off-spec ganzer Chargen werden erhebliche finanzielle Einsparungen möglich. Darüber hinaus ist der Proben- und Analytikaufwand deutlich geringer als bei der vorhergehenden Prozessüberwachung mittels Siebanalyse.

Reproduzierbare Qualität gewährleistet
IPC Process-Center, ein Unternehmen der Glattgruppe, das neuartige Granulate und Pellets für die Pharma- und Lebensmittelindustrie herstellt, nutzt daher zur permanenten Überwachung seiner sensiblen Prozesse Inline-Partikelsonden von Parsum. Mit der Messgenauigkeit der Sonden IPP 70-S und IPP 70-Se ist die Korngrößenverteilung der Zwischen- und Endprodukte ständig unter Kontrolle, sodass sich die Prozesse, die jeweils flexibel angepasst und optimiert werden, exakt steuern lassen und eine reproduzierbare Qualität gewährleistet ist. Durch die optimale Prozessführung und Vermeidung von Produktionsfehlern und Off-spec ganzer Chargen werden erhebliche finanzielle Einsparungen möglich. „Der Einbau der zwei neuen Inline-Sonden liefert für uns den Vorteil, dass der Fertigungsprozess kontinuierlich überwacht werden kann und damit die Prozesssicherheit entscheidend verbessert wird“, erklärt Jan
Demian, der als technischer Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung die Messtechnik und Datenauswertung bei IPC Process-Center betreut. „Darüber hinaus ist der Proben- und Analytikaufwand wesentlich geringer als bei der vorhergehenden Prozessüberwachung mittels Siebanalyse, und die lückenlosen Daten können zum Kampagnenende hin ausgewertet und bewertet werden.“ Aber auch in der diffizilen Einfahrphase sind exakte Messwerte essenziell, um alle Parameter fein justieren und den Prozess korrekt in Gang bringen zu können.

Die Messtechnik wurde in einen Glatt-Fluidbed-Granulator 250 (GFG 250) eingebaut, der mit einem weiteren Prozesseinsatz, einer Procell Strahlschicht, umrüstbar ist. Die Prozesskammer des Granulators ist etwa 3,5 m lang, 0,8 m breit und 0,7 m hoch. „Die gewünschte Füllmenge, das sogenannte Hold-up, ist produkt- und verfahrensabhängig und liegt zwischen 200 und 700 kg“, so Demian. IPC setzt diese vollständig kontinuierlich arbeitende Anlage hauptsächlich für die Sprühgranulation von Flüssigkeiten und die Agglomeration von Pulvern ein. Für die Agglomeration wird das Vorlagematerial kontinuierlich in die Prozesskammer dosiert und über im Boden befindliche Zweistoffdüsen eine Binderlösung aufgesprüht. „Ziel ist dabei, die einzelnen Partikel des Vorlagematerials durch die adhäsiven Eigenschaften des Binders zu größeren Agglomeraten zu verbinden, bis schließlich die gewünschte Partikelgrößenverteilung erreicht ist“, erläutert Demian.

Heftausgabe: November 2015
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Über den Autor

N.N., Parsum
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