Markt

Instandhalter rechnen mit Wachstum

15.06.2010 Nach einem Umsatzrückgang im Krisenjahr 2009 erwarten die führenden Anbieter für industrielle Instandhaltung 2010 wieder Wachstum. Sie prognostizieren laut der aktuellen Lünendonk-Studie, die nach 2009 zum zweiten Mal führende Unternehmen der industriellen Instandhaltung bewertet hat, einen Umsatzanstieg von 8,7 %.

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Thomas Töpfer ist CEO von Bilfinger Berger Industrial Services (Bild: BIS)

Für die aktuelle Liste wurden 67 Anbieterunternehmen analysiert, darunter die 15 nach Umsatz führenden. Das Ergebnis: Mit einem Gesamtumsatz von 2,892 Mrd. Euro im Jahr 2009 liegt Bilfinger Berger Industrial Services (BIS) auf Platz eins, auf den Plätzen zwei und drei folgen Voith Industrial Services und Wisag Industrieservice.

Den größten Behinderungsfaktor im Hinblick auf Entwicklung und Erfolg des Instandhaltungs-Unternehmens stellt ersten Ergebnissen der Lünendonk-Studie zufolge derzeit der Nachfragemangel dar. Die größte Chance für die Instandhalter liegt laut Thomas Töpfer, CEO von BIS und Olaf Piepenbrock, geschäftsführender Gesellschafter derPiepenbrock Instandhaltung, die Erhöhung des Anteils der planmäßigen Instandhaltung, beispielsweise durch intelligente Dokumentation. Obwohl die Befragten der Internationalität eines Unternehmens keine große Bedeutung zuweisen, betrachtet Töpfer die internationale Aufstellung seines Unternehmens als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das es ermöglicht, immer die Sprache des Gegenübers zu sprechen – wörtlich und im übertragenen Sinn – und somit im Servicegeschäft, erfolgreich zu sein.

Grundlage der Bewertung waren bei der Erstellung von Lünendonk-Liste und -Studie (Erscheinen im Juli) folgende Kriterien: Mindestens 50 % des Umsatzes resultieren aus industrieller Instandhaltung; die Unternehmen sind keine Original Equipment Manufacturer (OEMs) oder Industrieparks; zum Leistungsportfolio gehören keine Kraftwerk-Services; mindestens 66 % des Gesamtumsatzes resultieren aus externen Aufträgen.

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