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Jacobs und Pfizer entwickeln modulares Pharma-Produktionssystem

07.02.2014 Die Jacobs Engineering Group in Pasadena, USA, und der US-amerikanische Pharmahersteller Pfizer haben gemeinsam ein modulares Prozesssystem entwickelt, das sich an die schnell ändernden Anforderungen von lokalen Pharmaunternehmen in den Schwellenländern anpassen kann.

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Jacobs Engineering und Pfizer haben ein modulares Pharma-Produktionssystem mit Einweg-Technik für den Einsatz in Schwellenländern entwickelt. Die Systeme befinden sich mittlerweile in der letzten Phase der Validierung (Bild: Nadezda Razvodovska-Fotolia)

Die Produktionssysteme sind nach Angaben von Jacobs derzeit in der letzten Phase ihrer Validierung in verschiedenen lokalen pharmazeutischen Produktionsstätten weltweit. Die Zusammenarbeit bringt die Erfahrung von Pfizer in der aseptischen Herstellung von Medikamenten und die von Jacobs in der Modultechnik, der Fertigung und Prüftechnik um ein schnell einsetzbares Produktionssystem (Rapid Deployment Modul, RDM) herzustellen.

Dieses Modul soll modular ausgerüstet sein, mit einem voll automatisierten Steuerungssystem und Einweg-Technik (single-use) für die Reaktionskammern (bags), Mischer, sterile Anschlüsse, Verteiler und Filter. Das fahrbare System ist für verschiedene Batch-Größen skalierbar und für verschiedene Produkte anpassbar. Es ist schnell einsatzfähig und bietet erhebliche Kosten-und Zeitvorteile im Vergleich zu großen Produktionsanlagen mit festen Anlagen und begrenzter Flexibilität.

Nach Angaben von Chris Nagel, Vice President der Jacobs Group , wird für das Modulsystem marktgängige Technik eingesetzt, die wenig Platz und Versorgungsanschlüsse (utilities) benötigt. Das System bietet eine Reihe von Vorteilen wie eine reduzierte Ausrüstung, geringere Validierungs- und Betriebskosten, schnellere Produktionszyklen und geringere Ausbildungsanforderungen.

(dw)

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