Markt

Jumo wächst auch 2014 weiter

12.05.2015 Die Fuldaer Jumo-Unternehmensgruppe kann auf ein insgesamt befriedigendes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Trotz großer Unsicherheiten auf den internationalen Märkten stieg der konsolidierte Umsatz um 2,3 % 212 Mio. Euro.

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Auch in diesem Jahr konnte der Sensor- und Automatisierungstechnik-Hersteller den Umsatz steigern und blickt daher auf ein befriedigendes Geschäftsjahr zurück (Bild: Jumo)

„Seit 2010 ist unser Umsatz damit um 30 Prozent gewachsen“, erläutert Bernhard Juchheim, geschäftsführender Gesellschafter der Jumo-Unternehmensgruppe. Jumo Deutschland konnte den Vorjahresumsatz um 1,2 % auf 163 Mio. Euro steigern, das Wachstum der Tochtergesellschaften betrug 6,3 %. Das Unternehmen plant im Jahr 2015 eine Umsatzsteigerung von 6 % auf 235 Mio. Euro. Besonders erfolgreich sind die Produkte für die Flüssigkeitsanalyse. Der Umsatz in diesem Bereich stieg in den letzten vier Jahren um fast 30 % und liegt derzeit bei rund 16 Mio. Euro. „Hier werden zum Beispiel Sensoren und Analysegeräte gefertigt, die rund um den Globus im Bereich der Wasser- und Abwassertechnik zum Einsatz kommen“, erläutert Matthias Kremer, Jumo-Branchenmanager für den Bereich Wasser.

Das Unternehmen investierte 2014 9,2 Mio. Euro, 1,9 Mio. entfielen davon auf Gebäude. Mehr als 600.000 Euro wurden in eine neue Photovoltaikanlage investiert, weitere 900.000 Euro in technische Ausstattungen wie eine Fräsmaschine oder in einen neuen Hämmerautomaten. „Die zunehmende Automatisierung erhält unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit“, bekräftigt Michael Juchheim. „Aufgrund hoher Arbeitskosten wird es immer schwieriger, am Standort Deutschland zu international wettbewerbsfähigen Preisen zu produzieren“, erläutert Michael Juchheim. Das Unternehmen plant deswegen ein modernes Werk, das bis zum Jahr 2017 im Industriegebiet Fulda West entstehen wird. „Die Einreichung des Bauantrags ist für Herbst 2015 geplant, der Spatenstich wird im Frühjahr 2016 stattfinden. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf 50 Mio. Euro“, so Michael Juchheim.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

(mf)

 

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