Deutlich verkürzte Zykluszeiten

Katalytische Belüftung

29.06.2012 Mittels der katalytischen Belüftung ist es M + P gelungen, die Belüftungsphase in Isolatoren um etwa 50 % zu reduzieren. Die Belüftungsphase ist der zeitintensivste Prozess in der Dekontamination eines Isolators für pharmazeutische Abfüll- und Verschließmaschinen. Die Dekontamination des Isolators mit verdampftem Wasserstoffperoxyd hat regelmäßig vor der Produktion zu erfolgen. Für Isolatoren besteht eine einfache Nachrüstmöglichkeit.

Anzeige
Katalytische Belüftung

Durch die katalytische Belüftung wird die Isolator-Zykluszeit drastisch verkürzt (Bild: Optima)

Die besondere Bauart und der Dekontaminationsprozess der Isolatoren ermöglichen es, die katalytische Belüftung einzusetzen. Die abtötende Wirkung des verdampften H2O2 wird in der Dekontaminationsphase (Begasung) durch den Katalysator nicht beeinträchtigt. Der Zeitvorteil der katalytischen Belüftung erweist sich als umso größer, je kleiner die zu erreichende Restkonzentration innerhalb des Isolators sein muss – der Wirkungsgrad nimmt zu. Weiterer Vorteil: Auch in der Produktionsphase zeigt das Verfahren Wirkung. Denn erfahrungsgemäß diffundiert das H2O2 während der Begasung in Kunststoffe wie zum Beispiel Formatteile ein und adsorbiert danach über einen längeren Zeitraum. Es kann selbst nach der Belüftungsphase – während der Produktion – zu einem Anstieg der H2O2-Restkonzentration kommen. Diese wird erst nach und nach über die Zeit abgebaut. Die katalytischen Belüftung ist jedoch auch in der Produktionsphase aktiv und unterbindet diesen Effekt. Zu einem Anstieg der Restkonzentration kann es nicht kommen, weil der Isolator im Umluftverfahren kontinuierlich durch den Katalysator von H2O2 freigespült wird.

Anzeige
Loader-Icon