Brauereibetrieb rüstet seinen Pumpenpark um

Keine Edelstahl-Pumpe – kein Genuss

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27.10.2016 Wo Flüssigkeiten von A nach B gelangen wollen, darf eine Pumpe nicht fehlen. Im Sonderfall der Getränkeindustrie gelten allerdings verschärfte Vorschriften was die Hygiene angeht. Im Beitrag lesen Sie, worauf Anwender bei der Auswahl ihres Pumpsystems achten sollten.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Der Brauer wollte in einem größeren Projekt seine bisherigen Pumpen gegen aktuelle Modelle austauschen. Dabei spielten Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Und der Aspekt der Schonförderung.
  • Mit dem Pumpenhersteller fand der Brauer einen Partner, mit dem zusammen er die passende Lösung für seinen Betrieb fand. Die eingesetzten Pumpen sind totraumfrei konstruiert, geeignet für eine CIP- und SIP-Reinigung und haben ein EHEDG-Zertifikat.
  • Wartungsarbeiten, soweit erforderlich, lassen sich ohne teures Spezialwerkzeug ausführen.
Keine Edelstahl-Pumpe – kein Genuss

Die Erfahrungen im Bereich Schonförderung waren für Braumeister und Leiter Technik Olaf Fabert wichtiger Aspekt bei der Auswahl des Pumpen-Anbieters.
(Bild: Sawa)

Zwischen Hefe und Hightech: Die Allgäuer Berge führen schnell über die hektischen Seiten des Lebens hinaus. Es ist eine Landschaft mit Charakter, die das Lebensgefühl der Menschen prägt. Hier, im kleinen Ort Meckatz, steht die Meckatzer Löwenbräu, die eine hochmoderne Entalkoholisierungs-Anlage betreibt mit der ein alkoholfreies Weizen völlig neuen Typs und von hoher Qualität braut. Die Braumeister betrieben in der Produktentwicklung einen Aufwand, der in der Branche einmalig sein dürfte: Es entstand eine Cuvée, komponiert aus drei abgestimmten Suden.

Investitionen für die Zukunft

Aufgrund stetiger Forschung und Entwicklung sowie der Weiterentwicklung der heutigen Produktpalette investiert der Brauer in Anlagen und Anlagenkomponenten, die nicht nur dem heutigen Stand der Technik entsprechen, sondern bereits heute für zukünftige Anforderungen ausgelegt sind. Der Geschäftsführer Michael Weiss und der
1. Braumeister Olaf Fabert haben ein Konzept erstellt, mit dem sie noch weitere technische Verbesserungen in ihrem Betrieb realisieren wollen. Neben anderen Investitionen, wie die vor kurzem angeschaffte Ent-alkoholisierungs-Anlage, wurde auch der gesamte Pumpenbereich näher betrachtet. Dies umso mehr, da viele Pumpen mit Elektromotoren im Einsatz sind und mit großer Sicherheit ein Einsparungspotential an elektrischer Energie vorhanden ist. Durch den teilweisen Austausch gegen Pumpen mit Elektromotoren der Effizienzklasse IE 3 sowie dem Betrieb mit einem Frequenzumformer, konnte der Betreiber bereits feststellbare Verbesserungen erzielen.

Prüfung und Auswahl

Keine Edelstahl-Pumpe – kein Genuss

Thomas Buder kann die Pumpen ohne teures Spezialwerkzeug warten.

Nach erfolgter Prüfung diverser Hersteller von Edelstahlpumpen entschied sich die Geschäftsleitung der Meckatzer Löwenbräu für den Schweizer Hersteller Sawa Pumpentechnik. Ausschlaggebend bei der Auswahl war die Brauerei-Philosophie einen Partner zu wählen, bei dem stetige Weiterentwicklungen fest im Unternehmen verankert sind. Wichtige Aspekte zu Beginn des Projektes waren die fachtechnisch kompetente Beratung vor Ort unter Beurteilung der bestehenden Situation und möglicher Verbesserungsvorschläge. Diese Prüfungen bezogen sich nicht nur auf einzelne Komponenten, sondern in einer gesamtheitlichen Beurteilung der im Einsatz stehenden Anlagen. Erklärtes Ziel des Betreibers war es, dass Neuanschaffungen in Form von Pumpen sowie auch die Beschaffung von Ersatzpumpen, kurzfristig geschehen können. Die Ersatz- und Verschleißteile sollen ab Lager lieferbar sein, um die Ausfallzeiten auf ein Mindestmaß reduzieren zu können. Absolute Priorität hat die Effizienz, sprich der Gesamtwirkungsgrad des Pumpenaggregates, also Pumpe und Antrieb.

Heftausgabe: November 2016
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Über den Autor

Markus Manser, Sales Manager, Sawa Pumpentechnik

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