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keine panik

10.03.2008

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keine panik

Birgit LindRedaktion Pharma+Food

Kennen Sie dieses Gefühl? Sie sind beruflich engagiert und machen einen guten Job – so glauben Sie zumindest. Sie sind pünktlich und zuverlässig und stehen den Kollegen immer mit Rat und Tat zur Seite. Trotzdem werden Sie das Gefühl nicht los: Irgend etwas stimmt nicht. Manchmal ist es nur ein Bauchgefühl, in manchen Fällen steckt auch etwas Konkretes dahinter. Eine Bemerkung des Chefs, die im Hinterkopf bleibt und die Sie jetzt zu interpretieren versuchen, oder es gibt Indizien für Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmens, die Sie verzweifelt zu ignorieren versuchen. Vielleicht ist ja genau Ihre Position von den Einsparungsmaßnahmen betroffen …

Den Kopf in den Sand zu stecken bringt nichts. Auch wenn man sich auf sicherem Posten glaubt – das kann sich ganz schnell ändern. Gerade in der heutigen Zeit. Früher galt die Ansicht, dass man nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit unkündbar sei. Unkündbar ist man niemals. Daher sollte man den unangenehmen Tatsachen rechtzeitg ins Auge sehen, wenn man merkt, dass man auf dem Weg in eine Sackgasse ist. Dies ist das Thema des Beitrags „Manager, höret die Signale“ (S. 62). Spätestens jetzt gilt es zu handeln, aber bitte nicht in Torschlusspanik. Da Sie wahrscheinlich einen geplanten Jobwechsel nicht an die große Glocke hängen wollen, suchen Sie sich einen externen Sparringspartner – einen Berater, der sich in diesem Metier auskennt und über ein Netzwerk die entsprechenden Kontakte knüpfen kann. Schließlich wollen Sie nicht irgendeinen neuen Job haben, sondern eine Stelle, die Ihren Erfahrungen und Qualifikationen entspricht, Spaß macht und Sicherheit bietet. Denn was nützt es, das erstbeste Angebot anzunehmen und in einem halben Jahr eine Bauchlandung zu machen? Lassen Sie doch mal den Profi ran!

Was meinen Sie?
Mail an: birgit.lind@huethig.de

Heftausgabe: März 2008
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