Funkenlöschanlagen sichern Produktion von Futtermittelpellets

Keine Zeit für Produktionsausfälle

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06.09.2017 Das Geschäft mit dem weißen Gold blüht: Südzucker hat sich vom regionalen Zuckererzeuger zu einem der bedeutendsten Unternehmen der Ernährungsindustrie entwickelt. Insgesamt erwirtschaftet das Unternehmen in 29 Zuckerfabriken einen Umsatz von über 3 Mrd. Euro.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Bei der Zuckerherstellung aus Zuckerrüben verarbeiten Anwender die Rüben komplett: Der Zucker wird entzogen und die verbleibenden Zuckerrübenschnitzel werden pelletiert und zu Tierfutter verarbeitet. Dabei stellt der entstehende Staub eine Brandgefahr dar.
  • Der Betreiber hat sich daher für die Installation einer Funkenlöschanlage entschieden und damit die Sicherheit in seiner Produktion erhöht.
  • Ein jährlicher Wartungsservice ist dabei ein weiterer Beitrag zur Prozesssicherheit.
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Innerhalb von vier Monaten muss die Jahresproduktion fertig sein. Entsprechend teuer sind Ausfälle für einen Zuckererzeuger. (Bild: Billion Photos-Womue-Fotolia)

Alleine am Standort Rain (Lech) verarbeitet das Unternehmen jährlich bis zu 1.600.000 t Zuckerrüben zu einer Menge von bis zu 250.000 t Zucker.

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Erkennt der Melder Funken, schaltet der entsprechende Anlagenteil ab, oder ein Wassernebel löscht die Zündinitiale. (Bild: Grecon)

Zuckerkampagne – 24/7-Produktion für 4 Monate

Diese Menge an Zucker produziert der Betreiber ausschließlich im Zeitraum von Mitte September bis Januar. In dieser Zeit verarbeitet das Unternehmen täglich bis zu 12.000 t Rüben zu Zucker. Als Nebenprodukte fallen dabei Melasse, Carbokalk und Rüben-Melasseschnitzel an. Nachdem die Zuckerrüben geschnitten und der Zucker aus den sogenannten Schnitzeln extrahiert wurde, wird das Material getrocknet und zu Pellets gepresst. Der Staub von getrockneten Zuckerrübenschnitzeln ist allerdings brennbar und damit eine Gefahr für die Sicherheit von Produktion und Personal.

Hohe Empfindlichkeit für hohe Sicherheit

Um einen optimalen Schutz zu ermöglichen, überwachen speziell auf die einzelnen Anwendungen angepassten Melder die unterschiedlichen Prozesse der Pelletherstellung. So sichert der hochempfindliche Funkenmelder FM 1/8 beispielsweise Absaugleitungen vor Funken und heißen Teilchen ab. Hersteller Grecon hat ihn speziell für Förderleitungen oder Fallschächte mit hoher Materialbeladung, aber ohne Lichteinfall entwickelt, um Brand- und Explosionsgefahren zu verhindern. An solchen Einsatzorten erreicht er seine höchste Empfindlichkeit, sodass er auch Zündquellen, die sich mitten im Produktstrom befinden, erkennen kann. Die Optik des Funkenmelders ist an die Wandung des zu überwachenden Bereiches angepasst, sodass sie bei der Auswahl des optimalen Einbauortes keinen Schaden vom Produktstrom nimmt. Somit ist es möglich, die Lebensdauer und die Wartungsfreundlichkeit auf ein Maximum zu erhöhen. In Ausnahmefällen erhöhen Spülluft-Adapter bei zu erwartenden starken Ablagerungen auf den Melder-Optiken die Erkennungssicherheit – wodurch sich die Reinigungsintervalle vergrößern. Selbst bei Transportgeschwindigkeiten bis 50 m/s ist der Melder in der Lage, auch kleinste Zündinitiale, die ihn passieren, sicher zu erkennen.

Heftausgabe: September 2017
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Über den Autor

Denis Sauerwald, Marketing, Fagus-Grecon
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