Automatische Etikettieranlage zur Teströhrchen-Banderolierung

Kennzeichnen auf schwierigem Untergrund

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27.06.2017 Automatisierte Etikettierung ist eine zentrale Komponente zur Produktivitätsteigerung. Unternehmen im branchenübergreifenden, industriellen Umfeld, die ohne eine Betrachtung der automatisierten Kennzeichnung auskommen, dürften mittlerweile sehr selten sein.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die richtige Ettikettierung ist nicht nur aufgrund eventuell geltender Kennzeichnungsvorschriften wichtig, sie kann auch ein wichtiger Faktor für effiziente Prozessabläufe innerhalb des Betriebs sein.
  • Die vorgestellte Kennzeichnungslösung ist für die hohen Ansprüche in der Medizintechnik konzipiert und auch auf schwierige Untergründe ausgelegt, in diesem Falle unterschiedlich hohe Teströhrchen.
  • Das System nutzt Thermotransferdruck und ein automatisches Etikettiersystem sowie einen Codeleser zum Überprüfen der aufgebrachten Seriennummern und anderer Informationen.
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Teströhrchen stellen für Etikettierungsanlagen eine Herausforderung dar, die korrekte Kennzeichnung ist aber besonders wichtig. (Bild: Design & Engineering)

Neben Krankenhäusern und Apotheken dienen Etiketten selbst in Behörden zur Steuerung und zur Produkt-Rückverfolgung eines wirtschaftlich arbeitenden Betriebes. Unabhängig von Branche und Unternehmensgröße unterstützt eine moderne Kennzeichnungstechnik die Umsetzung einer effizient arbeitenden Produktion.
Der Erfolg einer Etikettierungslösung hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Etikett kann wichtige Informationen für Endkunden enthalten, muss eventuell gesetzliche Vorgaben erfüllen, die Logistik beschleunigen oder andere Faktoren berücksichtigen, wie den Schutz vor Manipulation und Fälschung von Arzneimitteln. Spezialisierte Anbieter sorgen in Industrie und Handel mit der richtigen Kennzeichnungslösung für die effiziente Etikettierung eines Produkts auch bei schwierig haftenden Untergründen.

Etikettierung für spezielle Anforderungen

Vom einfachen Printsystemen für individuelle Etiketten bis zu vollautomatisch arbeitenden Etikettieranlagen gibt es perfekt auf die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsprozesses abgestimmte Lösungen. Die Möglichkeiten reichen vom handlichen Etikettendrucker für den PC bis zum kompletten Etikettiersystem als Teil einer Produktions- oder Verpackungslinie. Einzelne Etiketten lassen sich bei Bedarf manuell ausdrucken und aufkleben. In der Industrieproduktion kann die Etikettierung dagegen zuverlässig in hoher Geschwindigkeit erfolgen.

Ob als dekorativ in die Verpackung integrierte Verbraucherinformation oder für die Steuerung logistischer Prozesse – die kaum zu beziffernde Anzahl an möglichen Kombinationen von Aufbringungsarten, Etikettentypen und -formaten lässt kaum Wünsche offen. Etiketten mit Logo des Unternehmens sind ebenso individuelle Anfertigungen wie zum Beispiel Siegel- oder Sicherheitsetikettierungen mit Hologrammen oder Kippeffekten, elektromagnetischen Komponenten und Varianten, die nur unter UV- oder Laserlicht erkennbar sind. Weitere Spezialfälle sind Etiketten, die gegen Öl, Fett, Wasser und UV-Strahlung resistent sind, oder solche, denen auch extreme mechanische Beanspruchungen nichts anhaben können. RFID-Etiketten bzw. –transponder oder andere individuelle, serielle Codierungen haben sich etabliert und dienen auch als wiederbeschreibbare Informationsträger.

Heftausgabe: Juni 2017
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Über den Autor

Reiner Wörtz, Design&Engineering
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