Produktqualität und Ertrag verbessern mit Liquid Solid Separator

Kompakt Wasser sparen

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30.04.2014 Industriebetriebe stehen unter ständigem Druck, den Produktertrag und die Qualität zu steigern, dabei aber die Kosten zu senken. Auch wenn kleine Verbesserungen in der Produktionskette immer gerne gesehen sind, ist für Produktionsmanager klar, dass sie allein durch das Optimieren eines Eingangsprozesses die nachgeschalteten Prozesse und Zwischenprodukte in der gesamten Produktionskette nicht unbedingt drastisch verbessern können. Die in der Agrarindustrie tätige Firma Actagro, die organische Agrarprodukte auf Säurebasis für Pflanzennährstoffe herstellt, konnte jedoch mithilfe eines Liquid Solid Separators von Russell Finex sowohl die Produktqualität als auch den Ertrag und den Ressourcenverbrauch optimieren- bei einem Return on Investment innerhalb eines Jahres.  

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Industriebetriebe sollen im besten Fall den Ertrag und die Qualität ihrer Produkte steigern, dabei aber die Kosten senken. Drastische Verbesserungen lassen sich schwierig erreichen.
  • Dekantierprozesse sind oft mit zeitaufwendiger Reinigungsarbeit verbunden. Ein Liquid Solid Separator verringert diesen Aufwand, da er den Großteil der Feststoffe bereits entfernt.
  • Die nachgeschalteten Filterprozesse laufen dadurch schneller. Diese Filter muss der Betreiber außerdem seltener reinigen, was ebenfalls Zeit spart.

Leichter dekantieren
Das Unternehmen unterstützt Erzeuger dabei, bessere und kosteneffektivere Ernteerträge zu erzielen. Aber auch die eigenen Prozesse wollte die Firma verbessern, um Produktqualität, Produkteffizienz und Ressourcennutzung zu steigern.

Bei dem zu verbessernden Eingangsprozess handelte es sich um einen Dekantierprozess. Am Anfang des Produktionsprozesses muss sich ein Schlamm in Edelstahlwannen absetzen. Die abgeschiedene Flüssigkeit wird dann als wichtiges Zwischenprodukt nachgelagert genutzt. Nach dem Abgießen müssen die Betreiber die Fässer mühevoll reinigen, um die unlöslichen, abgesetzten Feststoffe zu entfernen. Dies nimmt zusätzliche Arbeitszeit und Wasserverbrauch in Anspruch. „Da wir das Zwischenprodukt mit anderen Materialien mischen, um eine Reihe an Endprodukten zu erzeugen, war unsere Überlegung, dass sich die Verbesserung unseres ursprünglichen Eingangsprozesses bei der Produktion und für unseren Endnutzer richtig lohnen würde“, sagt Jon Wiltfang, Produktionsleiter des Agrarunternehmens. Ein Zentrifugenabscheider wäre dem Unternehmen zu teuer gewesen. Daher fiel die Entscheidung schließlich auf den Liquid Solid Separator. Das Gerät ist ein Mehrzweckgerät, das weiche und faserige Feststoffe aus Flüssigkeiten abscheiden kann. Die Zentrifugalbewegung ermöglicht eine hohe Abscheidekapazität bis auf 25 µm. Der kompakte, transportable Abscheider eignet sich damit für Feststoffe wie Zellstofffasern oder sogar für Latex-Emulsionen. Er erzielt eine Durchsatzleistung von über 50.000 l/h und übertrifft damit die meisten 48 bis 60 Zoll Vibrationssiebmaschinen.

Produkteffizienz und Umwelteinfluss
Das Gerät hat dem Unternehmen geholfen, die Arbeitskosten zu reduzieren, da weniger Zeit für das Reinigen der Filtersysteme in den nachgeschalteten Prozessen aufgewendet werden muss. Dadurch konnte der Betreiber die Ausfallzeiten durch Filterwartung erheblich reduzieren. Um einen effizienten Produktionsfluss zu maximieren, kann ein optionales Sprühsystem eingebaut werden, das es den Betreibern ermöglicht, das Filtergewebe, wenn nötig, schnell rückzuspülen und zu reinigen. Auch das Gerät selbst lässt sich leicht reinigen und warten, da es komplett aus Edelstahl besteht.

Der Abscheider entfernt den Großteil der Feststoffe aus dem ursprünglichen Schlamm. Durch Erhöhen des Durchsatzes konnte der Betreiber die Produktion rationalisieren. „Wir haben die Absetzzeit der unlöslichen Stoffe während unseres Dekantierprozesses halbiert“, sagt Wiltfang. „Gleichzeitig konnten wir unsere Durchsatzrate, den Ertrag und das Produktionsvolumen steigern.“ Das Gerät ist geschlossen, sodass Verunreinigungen die Produkte nicht kontaminieren können, aber auch die Betreiber geschützt sind.

Laut Wiltfang zahle sich die Investition viel besser aus, als bei einer Zentrifuge. „Das Gerät ist transportabel und kompakt, und dadurch können wir es dort nutzen, wo es gebraucht wird. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es uns dabei geholfen hat, unseren Wasserverbrauch um 30 % zu senken, da wir weniger Wasser zum Reinigen der Wannen benötigen. Und das ist wichtig, weil die Wasserressourcen, vor allem hier an der Westküste der USA, immer knapper werden.“
„Wir denken, dass das Gerät uns dabei helfen wird, nutzbare Flüssigkeiten oder Feststoffe wiederzugewinnen, die wir dann wieder in unseren Produktionsprozess einführen können“, erklärt Wiltfang, der mit dem Hersteller zusammen an den ersten Tests vor Ort gearbeitet hat. Das Gehäuse des Separators kann geneigt werden, um den Anteil an Wasser oder Feststoffen, je nach Bedarf, zu senken oder zu erhöhen.

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Heftausgabe: Juni 2014
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Hartwig Peschken, Russell Finex

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Hartwig Peschken, Russell Finex
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