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Krones hat den Deutschen Investorenpreis erhalten

28.11.2013 Der Verpackungs- und Abfüllmaschinenhersteller Krones, Neutraubling, hat den Deutschen Investorenpreis für verantwortliches Wirtschaften erhalten. Zusammen mit Krones wurde auch Volkswagen mit dem Deutschen Investorenpreis geehrt.

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Krones hat den Deutschen Investorenpreis erhalten

Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender von Krones (2.v.r.) und Dieter Pötsch, Finanzvorstand Volkswagen (2.v.l.) nahmen den Deutschen Investorenpreis 2013 für ihre Unternehmen entgegen (Bild: Krones)

„Mit Krones und Volkswagen haben wir zwei würdige Unternehmen als Preisträger auserkoren. Für beide Konzerne ist verantwortliches Handeln ein wesentlicher Teil ihrer wirtschaftlichen Aktivität“, hob Michael Schneider von der Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM) bei Verleihung des Preises hervor. Für die Krones ahm der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Volker Kronseder, den Preis entgegen.

„Krones setzt weltweit Standards bei der Konzeption nachhaltiger Produktionsmaschinen“, betonte Robert von Heusinger, stellvertretender Chefredakteur der DuMont Redaktionsgemeinschaft. Der Krones-Konzern stehe für hohe unternehmensethische Werte, die auch die Zulieferer erfüllen müssten, sowie für ein hohes Maß an Fürsorge für seine Mitarbeiter. So liegt die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle bei Krones um mehr als die Hälfte unterhalb des Industrieschnitts.

Zum dritten Mal -BMW erhielt den Preis im Jahr 2011 und Henkel sowie KfW 2012 – wurden mit diesem Preis Unternehmen geehrt, die Verantwortung gegenüber Umwelt, Mitarbeitern, der Gesellschaft und anderen Anspruchsgruppen zeigen. Verliehen wird der Preis von dem Zeitungsverlag DuMont und dem Vermögensverwaltungsunternehmen DeAWM). Die Stifter des Preises wollen Unternehmen aus der Perspektive kritischer Investoren und Journalisten anspornen, verantwortliches Handeln in ihrem Kerngeschäft zu verankern und auch so gegenüber allen Anspruchsgruppen und der Natur zu handeln. Denn langfristig sind die Unternehmen nur dann erfolgreich, wenn sie diese Verantwortung ernst nehmen. Die Auswahl der preiswürdigen Unternehmen erfolgte in einem zweistufigen Prozess. In diesem Jahr wurden 175 Unternehmen quantitativ analysiert.

Entscheidungskriterien
Grundlage der Unternehmensanalyse waren die „Key Performance Indicators for Extra-/Non- Financials“ von DVFA/EFFAS sowie die Sustainalytics-Kerndaten. Die Erhebung wurde von Prof. Dr. Alexander Bassen von der Universität Hamburg wissenschaftlich begleitet. Die Preisträger mussten darüber hinaus den qualitativen Anforderungen des Environmental, Social & Governance-Panels gerecht werden, das schließlich über die Preisvergabe entschied. Es prüfte die Ergebnisse der quantitativen Analyse hinsichtlich der Faktoren Umwelt, Soziales und Corporate Governance.

(dw)

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