Markt

Krones meldet Rekordumsatz von 2.480,3 Millionen Euro

30.04.2012 Krones, Neutraubling, steigerte im Geschäftsjahr 2011 seinen Umsatz um 14,1 %, von 2.173,3 Mio. Euro auf 2.480,3 Mio. Euro, und übertraf damit den bisherigen Rekordumsatz von 2008. Das Ergebnis vor Steuern konnte der Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik von 70,8 Mio. Euro in 2010 auf 74,6 Mio. Euro in 2011 erhöhen.

Anzeige
Krones meldet Rekordumsatz von 2.480,3 Millionen Euro

Stark gefragt waren komplette Abfülllinien, meldet Krones in seiner Geschäftsbilanz beim Auftragseingang im Jahr 2011 (Bild: Krones)

Mit dieser Umsatzzahl knüpft das Unternehmen nicht nur an das starke Wachstum von 2010 an, sondern übertraf auch den bisherigen Rekordumsatz von 2.381,4 Mio. Euro aus dem Jahr 2008. Sowohl im In- als auch im Ausland belebten sich 2011 die Geschäfte. Die höchsten Steigerungsraten wurden in Russland sowie in Ost- und Mitteleuropa erreicht. Auch in den asiatischen Schwellenländern war das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr erneut erfolgreich. Mit 2.514,0 Mio. Euro war der Auftragseingang von Krones 2011 um 14,6 % höher als im Vorjahr Die Nachfrage erhöhte sich dabei in weiten Teilen der Produkt- und Dienstleistungspalette des Unternehmens. Stark gefragt waren komplette Abfülllinien.

Im Geschäftsjahr 2011 erhöhte sich Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr um 814 auf 11.389. Die Einstellungen sind mittelfristig notwendig, um das im „Value“-Programm des Unternehmens angestrebte Wachstum erzielen zu können.

Das Ergebnis vor Steuern stieg 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 70,8 Mio. Euro auf 74,6 Mio. Euro. Dieses Ergebnis ist belastet durch eine Rückstellung, die Krones im Jahresabschluss 2011 für einen potentiellen Vergleichsabschluss aus dem Rechtsstreit Le-Nature‘s gebildet hat. Die operative Ertragskraft, also bereinigt um den außerordentlichen Aufwand, konnte trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds im vergangenen Jahr wie geplant gestärkt werden.

Von 50,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 43,7 Mio. Euro ging das Ergebnis nach Steuern 2011 zurück. Das lag zum einen an dem beschriebenen außerordentlichen Effekt. Zum anderen stieg die Steuerquote des Unternehmens wegen Belastungen aus einer Betriebsprüfung im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.

(dw)

Anzeige
Loader-Icon