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Krones startet mit verhaltenem Optimismus ins Jahr 2010

06.01.2010 Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones rechnet für das Gesamtjahr 2009  mit einem um 20 % bis 25 % niedrigeren Umsatz, gleichzeitigt startet der Anbieter mit verhaltenem Optimismus in das neue Jahr. Der Krones-Vorstand davon aus, dass der Umsatz im kommenden Jahr wieder wächst und das Ergebnis vor Steuern wieder positiv wird.

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Krones startet mit verhaltenem Optimismus ins Jahr 2010

Bild: Krones

 

Von Januar bis September 2009 verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22,8 % auf 1.364,0 Mio. Euro. Während der Umsatz des Anlagenbauers im Inland und im restlichen Europa im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig war, erreichten die Erlöse in der restlichen Welt nach drei Quartalen das hohe Niveau des Vorjahres. Relativ erfreulich verlief das Geschäft von Krones in den Regionen Afrika/Nahost, Asien mit China und Südamerika.

„In den ersten neun Monaten 2009 war die Investitionstätigkeit der Kunden wegen der schwachen Konjunktur gering“, berichtet der Anbieter. Demnach ging der Auftragseingang im Berichtszeitraum um 24,4 % auf 1.414,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1.870,4 Mio. Euro) zurück. Im dritten Quartal 2009 blieb der Ordereingang mit 540,4 Mio. Euro nur noch um 13,9 % unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zog der Auftragseingang von Krones von Juli bis September um 17,6 % an. Zum 30. September 2009 lag der Auftragsbestand des Unternehmens mit 887,8 Mio. Euro um 10,9 % niedriger als im Vorjahr.

Mit dem Sparmaßnahmenprogramm „Conversion“ versuchte der Hersteller der Entwicklung entgegen zu steuern, konnte aber in den ersten drei Quartalen einen Verlust von 26,9 Mio. Euro nicht vermeiden. Trotzdem erwirtschaftete das Unternehmen einen Free-Cashflow von 26,8 Mio. Euro und verfügt nach eigenen Angaben über eine gleichbleibend solide Finanz- und Vermögensstruktur (Eigenkapitalquote  40,9 %).

 

Für das Gesamtjahr 2009 rechnet Krones mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 20 % bis 25 % niedrigeren Umsatz. Der Jahresfehlbetrag wird sich im Verhältnis zum Umsatz im untersten einstelligen Prozentbereich bewegen.

Angesichts verbesserter Aussichten für die weltweite Konjunktur blickt der Hersteller verhalten optimistisch in die Zukunft. Belastungsfaktoren seien weiterhin die für Kunden schwierige Kreditfinanzierung und die unbefriedigende Erlösqualität der Aufträge. Dennoch geht der Krones-Vorstand davon aus, dass der Umsatz im kommenden Jahr wieder wächst und das Ergebnis vor Steuern wieder positiv wird.

 

 

 

 

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