Markt

„Lab-on-a-Chip“ für jedermann

01.12.2004

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„Lab-on-a-Chip“-Systeme können nach Mitteilung der Firma thinXXS schnell und kostengünstig mit dem modularen Mikrofluidik-Baukasten entwickelt werden. Den Angaben zufolge setzen mehrere Kunden den Baukasten und die zugehörigen Kunststoffmodule bereits ein und sind an einer gemeinsam Chipentwicklung interessiert. Das Verbundprojekt „µ-Flubak“, in dessen Rahmen das Baukastenkonzept umgesetzt wurde, endet in diesen Tagen. Für thinXXS ist das gleichzeitig der Startschuss für die Vermarktung ihrer Entwicklungsplattform.


Der Mikrofluidik-Baukasten basiert auf labortypischen Standards: Die Montageplattform hat die Abmessungen einer Titerplatte, die einzelnen Chipmodule die von Objektträgern. Bis zu vier Module – Pumpen-, Mischer-, Chromatographie- oder etwa Elektrodenchip – können in einem Rahmen kombiniert werden. Über spezielle Fluid- und Schlauchverbinder werden die Diagnostik- und Analytikchips sowohl untereinander als auch mit der Außenwelt verknüpft. Die Verbindungen können jederzeit wieder gelöst werden, so dass sich das mikrofluidische System einfach umgestalten lässt.

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