Individuelle Codierung gegen Plagiate

Lanthanoid-basierte Kennzeichnungssubstanz

08.04.2016 Das Forschungsunternehmen Sard hat eine Lanthanoid-basierte Substanz für Sicherheitsmarkierungen entwickelt, die laut Herstellerangaben vollkommen fälschungssicher ist.

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Entscheider-Facts

 
  • für viele Werkstoffe geeignet
  • kundenspezifische Informationen
  • chemisch inert

Es handelt sich um maßgeschneiderte Gemische aus 3d- und 4d-Übergangsmetallen, Halbleitern oder anderen komplexen Verbindungen, die das Emissionsspektrum maßgeblich verändern. Die Spektren sind für jedes Gemisch individuell, kundenspezifisch zugeschnitten. Sie lassen sich nur mit einem eigens entwickelten Laser-Messgerät detektieren und dechiffrieren. Bei Anregung im UV- oder IR-Bereich sendet die Substanz die optischen Spektren aus. Diese sind im Detektor des jeweiligen Anwenders hinterlegt und werden nur von diesem erkannt. Nur wenn das richtige Gemisch vorliegt, zeigt ein geschützter Algorithmus die kundenspezifische Information auf dem Display des Detektors an. Alle Mischungen der Substanz sind bei Temperaturen bis über 1.700 °C stabil, unempfindlich gegen Säuren, Basen und Strahlung, chemisch hochresistent bei korrosiven Stoffen sowie toxikologisch unbedenklich. Die Partikel mit einer Größe von etwa 1 bis 10 µm reagieren außerdem nicht mit anderen Stoffen. Die Substanz ist in verschiedenen Druckverfahren oder Herstellungsprozessen einsetzbar. Mithilfe eines Trägerstoffes in der richtigen Konzentration lässt sie sich untrennbar auf das Zielprodukt auf- oder sogar in Materialien wie Glas, Kunststoffe oder Farben einbringen oder beimischen. Bei Metall gibt es dagegen sowohl die Möglichkeit, die Substanz auf Aluminiumoxidbasis aufzubringen, als auch mit einer Farbmarkierung oder durch das Anbringen spezieller Etiketten.

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