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Lanxess eröffnet neues Werk für Ionenaustauscher in Indien

02.12.2010 Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat heute das modernste Werk Asiens für Ionenaustauscher in Indien eröffnet. Die neue Anlage wurde in einer Bauzeit von zwei Jahren im neugegründeten Chemiepark Jaghadia im indischen Bundesstaat Gujarat errichtet. Sie verfügt über eine Jahreskapazität von 35.000 Tonnen. Rund 200 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Ion Exchange Resins (ION) stellen dort Produkte zur industriellen Wasseraufbereitung für die Halbleiter- und Pharmaindustrie sowie für die Nahrungsmittel- und Energiebranche her.

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Das Wer für Ionenaustauscher in Jhagadia (Bild: Lanxess)

Mit der Eröffnung wurde die zweite Ausbauphase in Jhagadia erfolgreich abgeschlossen. Bereits im März des Jahres wurde im Rahmen der ersten Projektphase ein Werk zur Produktion von Kautschukchemikalien in Betrieb genommen. Insgesamt hat Lanxess bis dato rund 50 Mio. Euro in den Standort investiert. „Bis 2030 wird die Nachfrage nach sauberem Wasser weltweit um rund ein Drittel steigen. Besonders in Asien und hier wiederum insbesondere in Indien wird der Bedarf einerseits aufgrund der rasch ansteigenden Bevölkerung sowie andererseits wegen der zunehmenden Urbanisierung überproportional wachsen,“ sagte Lanxess-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann bei der offiziellen Einweihung, an der auch der Ministerpräsident des Bundesstaates Gujarat teilnahm. „Der Produktionsstart erfolgt daher zum genau richtigen Zeitpunkt, um von dieser Entwicklung profitieren zu können.“

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