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Lanxess weiht Hydrazinhydrat-Werk in China ein

03.08.2006

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Der Chemiekonzern Lanxess hat in Weifang in der chinesischen Provinz Shandong eine Anlage zur Produktion von Hydrazinhydrat eingeweiht. Zuvor war die Anlage in den USA demontiert und nach China transportiert worden. „Die Anlagenverlagerung ermöglicht uns, zu einem der führenden Hydrazinhydrat-Hersteller in China zu werden“, so Vorstandschef Axel C. Heitmann anlässlich einer Pressekonferenz in Weifang.


Die Anlage mit einer Kapazität von zunächst 12000 t/a entspricht den aktuellsten US-Standards für Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Die Rohstoffe für das Hydrazinhydrat liefert größtenteils der Joint Venture-Partner Weifang Yaxing Chemical Company. An dem im September 2004 gegründeten Joint Venture Lanxess Yaxing Chemical (Weifang) Company ist Lanxess mit 55 % beteiligt.


Die Anlagenverlagerung begann im Januar 2005. Insgesamt ließ der Chemiekonzern dafür mehr als 3000 Einzelteile mit einem Gesamtgewicht von über 1100 t auf fünf Schiffen von Texas zum chinesischen Hafen Qingdao transportieren, von wo aus die Teile auf Spezialtrucks ins 120 km entfernte Weifang gebracht wurden.

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