Fasermaterial für Flachdichtungen mit FDA-Konformität

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29.04.2009 Mit der FDA-Konformität für ein Dichtungsmaterial aus Aramidfasern ist es jetzt möglich: Überall dort, wo Milch und Honig fließen, können deutlich kostengünstigere Dichtungen aus AFM 34 Apparate und Flansche abdichten. Damit gibt es erstmals eine effizientere und gleichzeitig leistungsstärkere Alternative zu den bislang in der Lebensmittelindustrie eingesetzten Flachdichtungslösungen zum Beispiel aus PTFE.

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Dichtungen aus AFM 34 sind eine leistungsstärkere Alternative zu den bisher in der Lebensmittelindustrie eingesetzten Flachdichtungslösungen zum Beispiel aus PTFE

Der Werkstoff AFM34 entspricht den hohen Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Diese Zulassungsbehörde des Gesundheitsministeriums ist u.a. für die Sicherheit und die Kontrolle von Lebensmitteln zuständig. Ein akkreditiertes Institut hat bestätigt: Das Weichstoffmaterial AFM34 erfüllt das strenge Regelwerk der FDA und kann in Lebensmittel verarbeitenden Industrieanlagen ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Dazu gehören Flansche von Rohrleitungen sowie Behälter für die Produktion, den Transport und die Lagerung von Lebensmitteln. Diese Freigabe gilt für alle Arten von Lebensmitteln über alle Temperaturbereiche.

AFM34 besitzt neben der FDA-Konformität alle wichtigen Freigaben u.a. DIN-DVGW, SVGW, ÖVGW, KTW, WRAS, VP 401 (HTB), Fire Safe, BAM und TA Luft.

Universell und schusssicher

AFM34 hat sein sehr hohes Dichtpotenzial bislang insbesondere in der chemischen Industrie unter Beweis gestellt. Die hohe chemische Beständigkeit ist auch für das in der Lebensmittelindustrie verwendete „Cleaning in Place (CIP)“ wichtig. Neben dem sehr guten thermisch-mechanischen Verhalten überzeugt das Material durch hohe Zug- und Druckstandfestigkeit. Daher ist es auch für Hersteller von Komponenten, die neben der Lebensmittelindustrie auch andere Industriezweige beliefern, als „All-in-one-Werkstoff“ hochinteressant.

Das Ausgangsprodukt für AFM34 ist eine Aramidfaser, eine Kunststofffaser, die auch in hochfesten Seilen und schusssicheren Westen zum Einsatz kommt. Mit der Verwendung als Lebensmitteldichtung kommt ein weiterer Sicherheitsfaktor hinzu.

Geprüft und zertifiziert

„Unsere Kunden fragen immer häufiger nach der FDA-Konformität von AFM34. Diese Frage können wir ab sofort mit einem klaren Ja beantworten“, erklärt Volker Etzel, Anwendungsingenieur der Dana Sealing Products Group und Fachmann für Industriedichtungen. „Dies bedeutet Sicherheit für unsere Kunden in der Lebensmittelindustrie.“

Die Zusammensetzung des Dichtungsmaterials wurde anhand der Anforderungen nach 21 CFR (Code of Federal Regulations) §177.2600 bewertet. Dabei wird geprüft, ob sich beim Kontakt von Dichtung und Lebensmittel Stoffe aus dem Dichtungsmaterial herauslösen und auf das Lebensmittel übergehen. Alle Tests mit AFM34 und den einzelnen Inhaltsstoffen haben gezeigt, dass die Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern noch unterschritten werden. Für den Anwender eine entscheidende Information, denn nur absolut ungefährliche Materialien ermöglichen eine sichere Lebensmittelproduktion.

„Wir eröffnen damit ein weiteres innovatives Feld für unsere AFM-Produktfamilie. FDA-Konformität in diesem Preis-Leistungs-Verhältnis bietet aktuell nur AFM34“, betont Volker Etzel.

Heftausgabe: Mai-Juni 2009

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Lind
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