Sicher kennzeichnen und Lagerplatz sparen

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16.04.2018 Große Variantenvielfalt und kleinen Stückzahlen – und dabei sicher serialisieren und just in time bedrucken. Dieser Herausforderung stand der Schweizer Pharmahersteller Iscador gegenüber.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Dank des Einsatzes einer speziellen Software-Lösung konnte der Pharmahersteller des Fallbeispiels ein Datenmanagement realisieren, das die Prozesssicherheit von Late Stage Customization und Serialisierung inklusive Kühlkette bis zur Auslieferung ermöglicht.
  • Gleichzeitig ist das Unternehmen schon jetzt für alle künftigen Anforderungen an die Codierung und Serialisierung vorbereitet und kann so jeden neuen Markt in kurzer Zeit bedienen.
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Durch die Möglichkeit der Late Stage Customization muss das Unternehmen nur noch ein Faltschachtel-Format vorhalten. (Bild: Atlantic Zeiser)

Der Spezialist für anthroposophische Mistelpräparate zur Therapie von Tumorerkrankungen produziert ausschließlich kleine Losgrößen von 80 bis 2.000 Verpackungen – dies jedoch in zahlreichen unterschiedlichen Ländervarianten, Darreichungsgrößen und -zusammensetzungen für Märkte innerhalb und außerhalb der EU. Dafür müsste das Unternehmen eine sehr hohe Anzahl unterschiedlicher Verpackungen vorhalten. Doch Lagerfläche am Chemie- und Pharma-Standort Basel ist extrem teuer. „Um Lagerkosten zu vermeiden, nehmen wir die Bedruckung der Verpackungen komplett inhouse vor“, erklärt Björn Stehle, Leiter der Warenlogistik und Konfektionierung bei Iscador. „Deshalb haben wir uns für eine Lösung von Atlantic Zeiser für das Late Stage Customization samt Serialisierung entschieden. Daran, wie sie bei uns realisiert wurde, haben bereits andere namhafte Pharmahersteller großes Interesse gezeigt.“ Eine zentrale Rolle spielt dabei die Serialisierungs- und Produktionsmanagement-Software Medtracker.

Effizient und flexibel produzieren

Im Kern galt es für den Schweizer Pharma-Hersteller gleich mehrere Aufgabenstellungen zu lösen: die länderspezifische Kennzeichnung von Verpackungen in kleinen Losgrößen, die je nach Zielmarkt jetzt schon oder künftig erforderliche sichere Serialisierung und die Abbildung der internen Kühllogistik für einen insgesamt sicheren Prozess samt Datenmanagement – und all das auf möglichst kleinem Raum. „Wir sparen mit der Druck- und Software-Lösung nicht nur wertvollen Lagerplatz, sondern auch Kosten. Wir haben den Druckausschuss auf praktisch null reduziert, erreichen kürzere Durchlaufzeiten und produzieren dadurch insgesamt effizienter. Weiterer Vorteil: Die Lösung ist flexibel konfigurierbar, sodass wir uns innerhalb kürzester Zeit auf geänderte oder neue Marktanforderungen einstellen können. Vor dem Hintergrund, dass wir künftig mit einem neuen Vertriebspartner arbeiten und weitere Absatzmärkte bedienen werden, ist dies für uns besonders wichtig“, kommentiert Stehle.

Heftausgabe: April 2018
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