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Lösungen für den Behälter- und Fermenterbau

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11.05.2016 Weil Lagern auch Vertrauenssache ist: Das auf den Bau von Sondermaschinen für den Behälter- und Siloanlagenbau spezialisierte Unternehmen Lipp bietet seinen Kunden mit dem Lipp-Doppelfalz-System ein weitest-gehend automatisiertes Herstellungsverfahren, das Betreibern eine sichere Lagerung fester, flüssiger und gasförmiger Stoffe ermöglicht.

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Entscheider-Facts Für Betreiber

  • Die Behälter für das Lagern und Verwerten von flüssigen, festen und gasförmigen Stoffen zeichnen sich besonders durch die individuelle Anpassung an den Anwendungszweck aus.
  • Das Erweitern einer bestehenden Anlage durch Einzelkomponenten ist genauso möglich, wie der Bau einer schlüsselfertigen Komplettlösung.
  • Dabei profitieren Kunden von reibungslosen Projektabläufen, einer hohen Wirtschaftlichkeit und vielfältigen Möglichkeiten in der Weiterentwicklung.

Die Behälter-Innenseiten bestehen aus dem eigens entwickelten Material Verinox, welches eine maximale Dichtheit der Produkte sicherstellt und gleichzeitig verhindert, dass auch aggressive Flüssigkeiten die Innenseiten korrodieren. Zudem sind die Tanks und Behälter größen- sowie substratflexibel und passen sich durch einen flexiblen und effizienten Aufbau mit geringem Montageplatzbedarf den Gegebenheiten vor Ort an. Der Hersteller bietet seinen Kunden zudem individuelle System- und Komplettlösungen, bei denen er international auf das Expertenwissen erfolgreich agierender Partnerfirmen setzt.

Fermenter mit integriertem Gasspeicher
Das Fermenter-System Lipp Kom-Bio-Reaktor bietet für kleine, mittlere und große Kläranlagen die Möglichkeit, den anfallenden Klärschlamm vor Ort anaerob zu stabilisieren und das gewonnene Klär- beziehungsweise Biogas beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk zu nutzen. Bei dem automatisierten Verfahren errichtet der Hersteller den Reaktor vor Ort im laufenden Betrieb der Kläranlage – flexibel in Höhe und Durchmesser. Dazu werden Stahlcoils, Maschinen und Zubehör auf die Baustelle transportiert, wo eine Apparatur schließlich aus dem Stahlband ein Profil formt, und in einem zweiten Schritt fügt – gleichzeitig dreht sich der Fermenter schraubenförmig in die Höhe. Die dichte und zugleich stabilitätsunterstützende Verbindung des Stahlbandes erfolgt durch einen Doppelfalz. Den oberen Abschluss des Fermenters bildet ein Stahldach, das den empfindlichen Gasspeicher vor Sonneneinstrahlung schützt und im Winter kritische Wärmeverluste reduziert. Die Faulung im Reaktor ist in kurzer Verweilzeit möglich, da durch das patentierte Fermenter-System und die zusätzliche 200 mm starke Isolierung optimale Prozessbe-dingungen hinsichtlich Durchmischung und Temperaturverteilung vorliegen. „Wir verwenden im Innern des Fermenters eine Rührtechnik, welche optimale Rührergebnisse verspricht. Optional lassen sich die Bauteile als eine Vorrichtung einsetzen, die es erlaubt, die Teile im laufenden Betrieb zu entnehmen und zu warten, ohne den Füllstand zu senken“, erklärt Manuel Lipp, Geschäftsführer des Familienunternehmens. „Außerdem bringen wir an der Außenwand des Fermenters Heizungsschläuche an, über die der innenliegende Schlamm zusätzlich erwärmt wird. Dies hat zur Folge, dass nur kleine Behältervolumina benötigt werden. Zudem verhindert die Beschaffenheit des Edelstahl-Fermenters das Entweichen wichtiger Wärme und senkt somit den Heizbedarf.“ Das bei der Faulung entstehende Gas fängt eine flexible Gewebefolie oberhalb der Schlammschicht auf, die über eine Wasservorlage abgedichtet ist. Somit ist kein externer Gasbehälter nötig, da dieser in einem sicheren und dichten System über dem Faulraum integriert ist. Die Kombination von Faulbehälter und Gasspeicher ist eine kompakte Lösung und erspart einen aufwendigen Rohrleitungsbau und extra Gasspeicher. Auf Wunsch ist es möglich, die Gasverwertung in Form eines BHKW in Containerbauweise zu liefern – optimiert auf die lokalen Platzverhältnisse.

Heftausgabe: September 2016
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Über den Autor

Julia Adrian, freie Journalistin für Lipp
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