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MediGene verlegt Forschung nach Deutschland

02.07.2003

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Das deutsch-amerikanische Biotechnologie-Unternehmen MediGene verlegt den Forschungsbereich eines US-Tochterunternehmens vollständig an den deutschen Hauptstandort in Martinsried. Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen werden die Stellen von rund 30 Mitarbeitern am Standort in San Diego stufenweise bis zum Ende des Jahres abgebaut. Der amerikanische Standort MediGene, Inc. bleibt mit den Abteilungen Klinische Entwicklung und Zulassung erhalten.


Die Forschung, Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle der HSV-Technologie (onkolytische Herpes Simplex Viren) wird künftig in der deutschen Muttergesellschaft in Martinsried gebündelt. Ein erster Teil des Technologie-Transfers war im Frühjahr den jetzigen Maßnahmen vorausgegangen. „Die Bündelung von Forschungsaktivitäten an einem Standort steigert die Effizienz erheblich und senkt unsere Kostenseite deutlich“, erklärt Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der MediGene AG.


Das Unternehmen erwartet nach Abschluss der Maßnahmen eine Kostenreduzierung von jährlich 5 Mio. Euro. Zusammen mit der im ersten Quartal umgesetzten Ausgründung des Kardiologiebereichs ergibt sich dadurch eine jährliche Kostenreduzierung von 11,5 Mio. Euro beginnend mit dem Geschäftsjahr 2004.

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