Fit für die Zukunft

Medikamentenverifikation mit Printspect TTS

27.09.2011 Deutsche Arzneimittelhersteller, Pharmagroßhändler und Apotheker haben die Initiative Securpharm gegründet, um ein Sicherheitssystem zu entwickeln, das die Echtheit von Arzneimitteln überprüft. Das Verfahren wird ab 2013 in einem Pilotversuch getestet, soll den Vorgaben der EU entsprechen und später flächendeckend eingeführt werden.

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Medikamentenverifikation mit Printspect TTS

Mit Printspect bestens gerüstet für die Zukunft (Bild. laetus)

Mit Printspect TTS wurde eine Lösung zur Medikamentenverifikation entwickelt, die sehr einfach an die Vorgaben von Securpharm angepasst werden kann. Das leistungsstarke Track-&-Trace-System Printspect wurde für höchste Anforderungen in der Pharma-, Kosmetik- und Foodproduktion entwickelt, und gewährleistet einen reibungslosen Markierungs- und Verifikationsprozess. Die Applikation gewährleistet die Konformität mit existierenden und bereits bekannten zukünftigen Markierungsanforderungen, einschließlich der Anforderungen von Securpharm. Derzeit werden bereits Codierungen wie der French CIP, die lückenlose E-Pedigree-Lösung entsprechend dem California Law oder die Einzelerfassung und Serialisierung von Faltschachteln nach den Vorgaben von ITS Turkey realisiert. Darüber hinaus ist Printspect TTS sehr flexibel: In den modularen und erweiterbaren Aufbau des Systems werden nur diejenigen Elemente integriert, die jeweils benötigt werden. Securpharm hat wesentliche Eckpunkte des geplanten Sicherheitssystems bereits festgelegt. Demzufolge sollen beim geplanten Pilotversuch mehrere Hersteller die Packungen ausgewählter Medikamente mit einem Datamatrix-Code ausstatten. Teil des Codes ist eine packungsindividuelle Seriennummer, die in einer Datenbank gespeichert wird und jede Packung zum Unikat macht. Die Medikamente werden zweimal erfasst: beim Eintritt in die und beim Austritt aus der Vertriebskette. Diese End-to-end-Kontrolle mit Datamatrix-Technologie soll Fälscher abschrecken. Am Pilotversuch teilnehmende Apotheken werden mit Datamatrix-Scannern ausgestattet, um die Codes der Arzneimittel einzulesen. Eine Datenbank vergleicht die Seriennummer und vermerkt sie als „abgegeben“. Eine unbekannte oder bereits vergebene Packungsnummer löst ein Signal aus. Der Patient erhält dann eine andere, korrekte Packung, und dem Fälschungsverdacht wird nachgegangen.

 

 

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