Vertriebsvereinbarung

Merck baut Allianz mit Roche aus

02.12.2016 Merck hat einen Ausbau seiner Vertriebsallianz mit Roche bekannt gegeben: In diese sollen nun auch die Enzymprodukte für Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und quantitative Echtzeit-PCR (Q-PCR) von Kapa Biosystems aufgenommen. Kapa war 2015 von Roche übernommen worden.

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Merck baut Allianz mit Roche aus

Beginnend zum 1. Januar 2017 vertreibt Merck das PCR- und Q-PCR-Portfolio von Kapa. (Bild Merck)

Die zusätzliche Aufnahme von Kapas Portfolio stärkt Mercks bestehende Vertriebsbeziehung zu Roche, da Kunden nun Zugriff auf die laut Unternehmen umfassendste Suite hochleistungsfähiger Tools für PCR und Q-PCR Zugriff haben, die branchenweit aktuell erhältlich ist. Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Leiter des Unternehmensbereichs Life Science, erklärt. „Diese Enzyme bedeuten einen signifikanten Vorteil im Vergleich zu kommerziell erhältlichen DNS-Polymerasen und eröffnen somit die Möglichkeit ganz neuartiger PCR-Anwendungen.“

Im Rahmen der Vereinbarung will Merck seine Vertriebs-, Marketing- und E-Commerce-Fachkenntnisse einsetzen und seine Beziehungen zur Welt der Wissenschaft nutzen, um Kapa Reagenzien und Kits für PCR und quantitative PCR zu präsentieren und zu vertreiben. Die Vertriebsvereinbarung umfasst alle Regionen mit Ausnahme von USA, Japan und Brasilien.

Roche schloss die globale, exklusive Vertriebsvereinbarung für das Portfolio biochemischer Reagenzien im Juli 2015 mit Sigma-Aldrich ab. Nach Übernahme von Sigma-Aldrich durch Merck im selben Jahr wurde diese Vereinbarung ein wichtiger Teil von Merck und zum Wachstumsmotor für das Life-Science-Geschäft – sie ermöglicht das Angebot hochwertiger Markentools für Genomik, Proteomik und Zellanalyse.

Die PCR-Enzyme, die im Rahmen der erweiterten Vertriebsvereinbarung angeboten werden, erhöhen die Toleranz gegenüber häufigen PCR-Hemmern, die Geschwindigkeit, die spezifische Aktivität und die Zuverlässigkeit. Diese Merkmale ermöglichen verbesserte Ergebnisqualität und Arbeitsabläufe. Die Übergabe von Kapas PCR- und Q-PCR-Portfolios an Merck soll voraussichtlich bis zum 1. Januar 2017 abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit sind diese Produkte weiter über die bestehenden Kapa-Kanäle erhältlich.

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