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Merck baut Anlage für Pharmarohstoffe

22.01.2010 Die Merck KGaA hat am Standort Darmstadt mit den Bauarbeiten für eine neue Produktionsanlage zur Herstellung anorganischer Salze begonnen. In die Produktion der Rohstoffe biopharmazeutische Prozesse will der Hersteller 30 Mio. Euro investieren.

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Merck baut Anlage für Pharmarohstoffe

Merck will in Darmstadt 30 Mio. Euro in die Produktion von Pharmarohstoffen investieren. Bild: Merck

Das Projekt umfasst die Planung, Entwicklung und Bau der Anlage, in der Wirk- und Hilfsstoffe, Produkte für den Einsatz in biopharmazeutischen Herstellprozessen, Zusatzstoffe für die Lebensmittelindustrie und Laborreagenzien hergestellt werden. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2011 vorgesehen. Dann sollen die knapp 70 Mitarbeiter, die noch in einem anderen Gebäude mit der anorganischen Produktion beschäftigt sind, den Neubau beziehen.
„Der Grundstein für eine wichtige Zukunftsinvestition ist gelegt“, sagt Klaus R. Bischoff, Leiter der Sparte Performance & Life Science Chemicals bei Merck. „Wir wollen als Zulieferer für Schlüsseltechnologien mit unseren Pharma- und Biopharma-Kunden weiter wachsen. Mit der Kapazitätserweiterung und Modernisierung reagieren wir auf den weltweit steigenden Bedarf sowie auf die hohen Anforderungen an Qualität und Produktsicherheit für pharmazeutische und biopharmazeutische Endformulierungen. Gleichzeitig ist der Neubau ein starkes Bekenntnis für den Chemiestandort von Merck in Darmstadt.“
Die Modernisierungsmaßnahmen in der anorganischen Produktion sind Teil der Wachstumsstrategie für die Bereiche Life Science Solutions und Laboratory Business, die zur Sparte Performance & Life Science Chemicals gehören. Nach dem Neubau des Materialforschungszentrums, das in diesem Jahr in Darmstadt in Betrieb geht, ist dies eine der größten Chemieinvestitionen von Merck weltweit.

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